Viertel der Jobsuchenden bereit, Chatbots bei der Suche nach passenden Stellen zu vertrauen – HRMost-Studie
Eine Studie von Avito Rabota und HRMost befragte 2.000 Russen im Alter von 18 bis 65 Jahren. Ein Viertel der Befragten ist bereit, die Jobsuche und -filterung an Chatbots zu delegieren, wobei jüngere Kandidaten (18-24) dem am offensten gegenüberstehen. Die Studie zeigt ein wachsendes Vertrauen in Chatbots für routinemäßige Einstellungsaufgaben, aber Endentscheidungen werden bevorzugt menschlichen Spezialisten überlassen.
Experten von Avito Rabota und dem Rekrutierungsautomatisierungsdienst HRMost haben 2.000 Russen im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt, um herauszufinden, welche Phasen der Jobsuche Kandidaten bereit sind, an digitale Assistenten zu delegieren. Am offensten für die Kommunikation mit Chatbots sind Kandidaten in den Anfangsphasen der Jobsuche: Ein Viertel der Befragten (25%) ist bereit, dem digitalen Assistenten die Suche und Filterung von Stellenangeboten zu überlassen, weitere 23% automatische Antworten und die Bestätigung des Eingangs von Lebensläufen. Kandidaten im Alter von 18 bis 24 Jahren nutzen solche Tools am liebsten: 33% von ihnen delegieren die Suche und Filterung an Chatbots (gegenüber 25% im Durchschnitt) und 31% automatische Antworten. Der Hauptvorteil für junge Fachkräfte ist die rund um die Uhr Verfügbarkeit des Chatbots, die 49% der jungen Befragten nannten (gegenüber 33% im Durchschnitt). Auch bei den 35- bis 44-Jährigen ist das Vertrauen hoch: 16% sind bereit, in allen Phasen der Jobsuche mit einem Chatbot zu kommunizieren (gegenüber 13% im Durchschnitt) und heben schnelle Antworten und die Möglichkeit hervor, Phasen im eigenen Tempo zu durchlaufen. Ältere Kandidaten (55-64) sind zurückhaltender: Nur 16% sind bereit, in der Suchphase mit Chatbots zu interagieren, aber 19% von ihnen schätzen das Fehlen der Angst vor Fehlern als Hauptvorteil. Die Studie ergab ein beständiges Muster: Kandidaten delegieren Routinephasen wie Suche, Antworten und erste Auswahl, aber näher an der endgültigen Entscheidung wird die menschliche Beteiligung wichtiger. Die vollständige Jobsuche ist bereit, mit einem digitalen Assistenten abzuschließen – das sind 13% der Russen, verglichen mit 9% im Juni, was auf ein wachsendes Vertrauen hinweist. Wenn Chatbots bis zu 80% der Routineaufgaben übernehmen und die endgültige Entscheidung beim Menschen bleibt, reagieren die Befragten positiver: 32% delegieren das Sammeln und Überprüfen von Dokumenten, 28% die Logistik von Vorstellungsgesprächen, 26% den ersten Fähigkeitstest, 25% das technische Screening und FAQ, 17% das Onboarding und 13% die Durchführung von Vorstellungsgesprächen. Text bleibt mit 44% die bevorzugte Art der Kommunikation mit Chatbots, gefolgt von gemischter Interaktion (21%), Umfragen und Tests (19%) und Sprachsteuerung (16%). Konstantin Kunitsa, Direktor von HRMost, kommentierte das wachsende Vertrauen in digitale Werkzeuge und betonte gleichzeitig, dass Kandidaten erwarten, dass die Automatisierung Routineaufgaben erleichtert und Prozesse beschleunigt, während endgültige Entscheidungen weiterhin von Menschen getroffen werden.
Quelle: CNews —
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