70 Prozent der Arbeitgeber nutzen KI bei der Einstellung oder planen dies
Eine Umfrage der Beratungsfirma get experts, durchgeführt mit den Plattformen 'Jun' und 'Sobeso', zeigt, dass 49 Prozent der Unternehmen bereits KI im Recruiting einsetzen und weitere 21 Prozent dies planen. Die meisten Arbeitgeber nutzen KI zum Verfassen von Stellenbeschreibungen, Transkribieren von Interviews und Vorauswahl von Kandidaten. Bewerber sind skeptisch: 44 Prozent verlieren das Interesse an einer Stelle, wenn sie KI-Einsatz erkennen.
Die Beratungsfirma get experts hat zusammen mit der Analyseplattform für Antworten 'Jun' und dem Interviewservice 'Sobeso' 1007 Befragte (524 Fachkräfte und 483 Arbeitgeber) aus verschiedenen Regionen und Branchen befragt. Unter den Arbeitgebern nutzen 49 % KI zur Automatisierung der Rekrutierung: 14 % aktiv in mehreren Phasen und 35 % für spezifische Aufgaben, während 7 % es ausprobiert und wieder verworfen haben und 44 % es nicht nutzen, von denen 21 % planen, dies bald zu tun. Die zeitaufwendigsten Rekrutierungsphasen waren die aktive Suche (67 %), die Sichtung von Bewerbungen (53 %), die Bewertung von Kandidaten (39 %), die Koordination von Vorstellungsgesprächen (24 %) und die Erstellung von Stellenprofilen (11 %). KI wird am häufigsten für das Verfassen von Stellenbeschreibungen (64 %), das Transkribieren und Analysieren von Interviews (36 %), das Erstellen personalisierter Schreiben (31 %), das erste Screening (29 %) und das Ranking von Kandidaten (29 %) eingesetzt. 30 % der Arbeitgeber sehen einen positiven Effekt von KI, 32 % einen eher positiven, während 3 % einen negativen Effekt feststellen. 55 % bemerken eine Reduzierung von Routinetätigkeiten. Die Ausgaben für die KI-Automatisierung der Rekrutierung liegen bei 68 % der Arbeitgeber unter 500.000 Rubel pro Jahr. Unter den Kandidaten sind 61 % auf Chatbots gestoßen, 53 % auf automatische Schreiben und 41 % auf automatisierte Fähigkeitstests. 44 % der Kandidaten haben ein geringeres Interesse an einer Stelle, wenn sie KI erkennen, und 9 % brechen die Bewerbung ab. Nur 3 % bewerten den Einsatz von KI positiv. Die Kandidaten nutzten KI für das Verfassen von Anschreiben (43 %), das Erstellen von Lebensläufen (43 %), die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche (30 %) und die Analyse von Stellenausschreibungen (17 %). Die Hauptbedenken sind die falsche Bewertung von Erfahrung (76 %), die Unmöglichkeit, Entscheidungen anzufechten (46 %), fehlende menschliche Note (45 %), Risiken von Datenlecks (30 %) und Missverständnis von KI-Algorithmen (26 %). 55 % der Fachkräfte glauben, dass die Zeit, in der Arbeitgeber-KI KI-optimierte Kandidatenprofile bewertet, bereits gekommen ist oder in 1-2 Jahren kommen wird.
Quelle: CNews —
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