Robotik 🇷🇺 05.08.2026 11:02

RTU MIREA-Ingenieure entwickeln „Hände“ für Drohnen: UAVs lernen, mit Objekten zu interagieren

Junge Ingenieure am Institut für Informationstechnologien der RTU MIREA entwickeln einen leichten, flexiblen Manipulator für Drohnen sowie für Boden-, Unterwasser- und Weltraumroboter. Das Gerät basiert auf einem Seilzug-Design und soll mobilen Plattformen die Fähigkeit verleihen, Objekte zu greifen, anzuheben und zu manipulieren, wodurch eine wesentliche Einschränkung aktueller Drohnen überwunden wird.
Junge Ingenieure am Institut für Informationstechnologien der RTU MIREA entwickeln einen leichten, flexiblen Manipulator für unbemannte Luftfahrzeuge sowie für Boden-, Unterwasser- und Weltraumroboter. Das Projekt geht auf die Einschränkung ein, dass Drohnen fliegen, fahren und schwimmen können, aber keine Aufgaben wie Probenentnahme, Öffnen von Türen oder Heben von Lasten ausführen können. Die neue Entwicklung nutzt eine Seil-Glieder-Konstruktion, die leicht genug für eine Drohne ist und dennoch stark genug, um mit Objekten zu interagieren, und sie kann mit austauschbaren Aufsätzen für verschiedene Aufgaben an verschiedenen mobilen Plattformen montiert werden. Der wissenschaftliche Betreuer Andrei Sujew, Kandidat der technischen Wissenschaften und Abteilungsleiter, erwähnte Anwendungen von wissenschaftlichen Expeditionen, die Proben an schwer zugänglichen Orten sammeln, über industrielle Inspektion und Reparatur von Hochbauwerken bis hin zur Logistik, wo eine Kurierdrohne Pakete sanft ablegen oder aufnehmen könnte. Das Team hat bereits einen Prototyp entworfen und gebaut sowie Steueralgorithmen geschrieben, um präzise und vorhersehbare Bewegungen zu gewährleisten. Der Projektleiter, der Student Alexander Mitnizki, beschrieb den Manipulator als ein Skelett mit Sehnen oder eine Tentakel mit Muskeln, der fast jeden Punkt in der Halbkugel vor sich erreichen kann. Das vierköpfige Team verfeinert nun Design und Steuerungssystem, mit geplanten Tests für Positioniergenauigkeit, Greifkraft und Energieverbrauch. Das Projekt erhielt ein Stipendium aus dem Beschleunigerprogramm der RTU MIREA, das die Fertigstellung des Prototyps ermöglichte.
Quelle: CNews — Original
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