Jeder vierte Mitarbeiter bereit, KI bei der Arbeit einzusetzen, stößt aber auf Einschränkungen
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Eine Umfrage von Embedika und Rabota.ru zeigt, dass 39 Prozent der russischen Mitarbeiter öffentliche KI-Dienste für die Arbeit nutzen, während 61 Prozent dies nicht tun. Mindestens 26 Prozent sind potenzielle Nutzer, aber Unternehmensverbote und fehlende integrierte KI-Werkzeuge behindern die Einführung.
Embedika, ein Entwickler von KI-Lösungen, hat zusammen mit dem Dienst Rabota.ru eine Umfrage darüber durchgeführt, wie Mitarbeiter russischer Unternehmen mit Unternehmensinformationen und Dokumenten arbeiten, auf welche Schwierigkeiten sie stoßen und welche KI-Funktionen sie für am nützlichsten halten. Den Ergebnissen zufolge nutzen 39 % der Mitarbeiter öffentliche KI-Dienste wie ChatGPT, YandexGPT oder GigaChat für Arbeitsaufgaben: 13 % regelmäßig, 26 % gelegentlich. 61 % nutzen solche Tools nicht: 35 % sehen keine Notwendigkeit, 20 % würden KI gerne nutzen, tun es aber aus verschiedenen Gründen nicht, und 6 % gaben ein direktes Unternehmensverbot an. Somit können mindestens 26 % der Arbeitnehmer als potenzielle Nutzer von KI-Diensten betrachtet werden, da sie diese entweder bereits nutzen möchten oder durch interne Unternehmensregeln eingeschränkt sind. Organisationen verhängen Verbote aus Angst vor Datenlecks bei der Nutzung öffentlicher KI-Dienste. Ohne sichere Unternehmensalternativen könnten solche Beschränkungen jedoch die Automatisierung behindern, wo Mitarbeiter bereits bereit sind, KI einzusetzen. Bei den Aufgaben, die bei der Arbeit mit Dokumenten und Informationen am meisten Zeit in Anspruch nehmen, nannten 36 % der Befragten die Prüfung: die Suche nach und Behebung von Fehlern, den Abgleich von Versionen und Datenaktualität. Weitere 35 % erwähnten das Lesen und Analysieren großer Dokumente und Berichte, und 31 % die Suche nach benötigten Dateien und Daten in Unternehmenssystemen, E-Mails und Arbeitschats. Die gefragteste KI-Funktion war die intelligente Suche: 46 % der Mitarbeiter würden gerne ein Tool nutzen, das hilft, benötigte Informationen basierend auf der Bedeutung der Anfrage zu finden, nicht nur anhand von Schlüsselwörtern. Weitere 43 % nannten das Zusammenführen von Daten aus verschiedenen Quellen in einer Tabelle, und 35 % die KI-gestützte Prüfung auf Fehler und Einhaltung von Standards. Funktionen im Zusammenhang mit der Texterstellung sind ebenfalls erwähnenswert, aber weniger gefragt als analytische: 21 % wählten die automatische Zusammenfassung von Dokumenten, 20 % die Generierung von Entwürfen aus Vorlagen. Die Studie zeigte auch eine Kluft zwischen der Nachfrage der Mitarbeiter und dem aktuellen Stand der KI-Integration in Unternehmenssystemen: 51 % der Befragten gaben an, dass ihre Unternehmen entweder keine integrierten KI-Funktionen haben oder ihnen deren Existenz nicht bekannt ist. Unter den verfügbaren Tools sind Chatbots für Antworten aus der Wissensdatenbank mit 22 % am häufigsten. Automatische Zusammenfassungen stehen 15 % der Mitarbeiter zur Verfügung, vorlagenbasierte Entwurfsgenerierung 14 %, intelligente Suche 13 % und KI-gestützte Datenanalyse 9 %. Unter den Mitarbeitern, die KI bei Arbeitsaufgaben nutzen, ist der Anteil derjenigen, die eine Beschleunigung melden, fast dreimal höher als derjenigen, die eine Verlangsamung erfahren. 30 % der Nutzer berichteten von einer erhöhten Geschwindigkeit, weitere 11 % bemerkten keine wesentlichen Veränderungen. Nur 10 % sagten, dass Aufgaben durch die Notwendigkeit, KI-Antworten zu überprüfen, zeitaufwendiger wurden. Aykanysch Orozbajewa, Geschäftsführerin für Geschäftsentwicklung bei Embedika, kommentierte, dass Mitarbeiter oft Zeit nicht mit komplexen Entscheidungen verbringen, sondern mit der Suche, dem Abgleich und der Überprüfung von Informationen, und dass KI diese Belastung reduzieren kann, wenn sie in standardmäßige Unternehmenssysteme integriert wird und den Anforderungen an die Datensicherheit des Unternehmens entspricht.
Quelle: CNews —
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