AI kann nichts wirklich Neues hervorbringen, sagt Google-DeepMind-Forscher
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In einem provokativen Papier mit dem Titel "LLMs können nicht springen" argumentiert der Google-DeepMind-Forscher Tom Zahavy, dass KI zwar bestehende Konzepte zu neuartigen Kombinationen verbinden kann, ihr jedoch die Fähigkeit fehlt, radikal neue Verständnisrahmen zu erfinden. Er veranschaulicht dies anhand von Einsteins Entwicklung der allgemeinen Relativitätstheorie und deutet an, dass KI nicht in der Lage gewesen wäre, denselben konzeptionellen Sprung zu machen.
Tom Zahavy, Forscher bei Google DeepMind, veröffentlichte Ende Januar 2026 ein Papier mit dem Titel „LLMs can't jump“, in dem er argumentiert, dass künstliche Intelligenz keine wirklich neuen Ideen hervorbringen kann. Während KI neuartige Kombinationen von Wörtern, Bildern oder Code erzeugen kann, operiert sie innerhalb vordefinierter Rahmen wie Sprache, Spielregeln oder eines von Menschen formulierten Problems. Zahavy unterscheidet zwischen Deduktion, Induktion und Abduktion und behauptet, dass große Sprachmodelle (LLMs) bei den ersten beiden hervorragend sind, aber bei der Abduktion versagen, die das Erdenken von Erklärungen für überraschende Ergebnisse beinhaltet. Er verwendet das Beispiel von Einsteins Entwicklung der allgemeinen Relativitätstheorie und weist darauf hin, dass Einstein Gedankenexperimente durchführen musste, um neue Axiome zu formulieren – ein Prozess, den KI nicht nachahmen kann. Zahavy vermutet, dass zukünftige KI-Systeme mit „Weltmodellen“, die kohärente Umgebungen simulieren können, es Maschinen ermöglichen könnten, eigene Experimente zu erfinden, was an Ideen erinnert, die Yann LeCun seit langem vertritt.
Quelle: Numerama —
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