VIVI: Ein Versuch, kognitive Intelligenz zu züchten, nicht nur zu trainieren
Der Artikel eines Entwicklers auf Habr stellt VIVI vor, ein Projekt zum Aufbau eines KI-Systems, das sich wie ein lebender Organismus entwickelt, Erfahrungen sammelt und Gedächtnis bildet, anstatt sich auf große vortrainierte Sprachmodelle zu stützen. Das System behandelt Widersprüche, verallgemeinert aus Beobachtungen und zeigt Neugier, indem es Fragen stellt, wenn das Wissen unzureichend ist. Es verwendet verschiedene Gedächtnistypen und erklärt seine Argumentation, alles ohne ein externes großes Sprachmodell.
Der Autor des VIVI-Projekts beschreibt einen alternativen Ansatz für KI: Anstatt auf massiven Textkorpora zu trainieren und Feintuning zu betreiben, ist das Ziel, ein System zu schaffen, das Intelligenz aus Erfahrung wächst, wobei die Gedächtnisstruktur die Grundlage der Intelligenz bildet, nicht vorberechnete Gewichte. Zu den wichtigsten Fähigkeiten gehören das Verstehen von Text ohne starre Regeln, das Zerlegen von Sätzen in Ereignisse mit Rollen (wer, was, wann), das Vorhandensein von Arbeits-, Langzeit-, episodischem und semantischem Gedächtnis, das Auflösen von Widersprüchen durch Erfahrung und das Bilden von Verallgemeinerungen. Das System demonstriert dies, indem es lernt, dass ein Hund ein Tier, aber keine Pflanze ist, falsches Wissen abschwächt, anstatt es zu löschen, und neue Objekte wie einen Löwen mit Hypothesen behandelt, die auf ähnlichen Beispielen basieren. Es beantwortet auch Fragen zu vergangenen Ereignissen und zeigt dabei episodisches Gedächtnis und die Fähigkeit zu schlussfolgern. Die Entwicklung folgt Stadien vom Kind zum Erwachsenen und zielt darauf ab, hartcodierte Logik zu reduzieren und das System eigene Entscheidungen treffen zu lassen. Zu den Hauptrisiken gehören architektonische Komplexität und Softwareschulden; der Autor plant als nächste Schritte eine tiefere Planung und Neugier.
Quelle: Habr — хаб ИИ —
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