Sber schlägt Schaffung eines KI-Entwicklungsrats vor: Experten glauben, die Initiative werde Technologiewachstum in Russland beschleunigen
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Sber hat vorgeschlagen, einen Rat für generative Softwareentwicklung unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für digitale Entwicklung zu schaffen, um IT-Unternehmen, Kunden und Wissenschaftler zu vereinen. Ziel ist es, gemeinsame Standards für die Nutzung von KI in der Softwareentwicklung zu entwickeln, wobei Experten die Notwendigkeit einheitlicher Sicherheitsanforderungen und Bewertungsmethoden betonen. Die Initiative wird als Weg gesehen, Technologieeinführung zu beschleunigen, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen.
Die Sber hat vorgeschlagen, einen Rat für generative Softwareentwicklung unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für digitale Entwicklung zu schaffen, wie Wedomosti berichtet. Die Plattform soll IT-Unternehmen, Kunden und Wissenschaftler zusammenbringen, um gemeinsame Regeln für die Nutzung neuronaler Netze in der Softwareentwicklung festzulegen. Experten glauben, dass Unternehmen vor allem einheitliche Sicherheitsanforderungen für Code benötigen, der von KI-Agenten erstellt wurde, gefolgt von Methoden zur Bewertung ihrer Effektivität. Der Zeitplan für die Gründung des Rates ist noch nicht bekannt. Laut dem Vorschlag der Sber soll der Rat Regeln für die Integration von KI in die Softwareentwicklung definieren und die Effizienz des generierten Codes bewerten, was möglicherweise die Grundlage für zukünftige nationale Standards bilden könnte. Der Minister für digitale Entwicklung, Maksut Schadajew, bewertete die Initiative positiv und schlug vor, bis zum Jahresende konkrete Vorschläge in drei Bereichen vorzubereiten: wirtschaftliche Effizienz der generativen Entwicklung, Nutzung von Rechenressourcen und Entwicklung gemeinsamer technologischer Komponenten. Die Sber ist bereit, ihre Erfahrungen mit der Implementierung von KI unter ihren 50.000 Ingenieuren zu teilen. An den Diskussionen waren auch Vertreter von Rostelekom, T-Bank, VTB, Rosatom, Russische Eisenbahnen und der Astra-Gruppe beteiligt. Bei der generativen Entwicklung kann ein KI-Agent Code schreiben, Codebasen analysieren, testen und Fehler beheben, während der Programmierer Aufgaben stellt und Ergebnisse kontrolliert. Roman Wenediktow, CEO von Emergent Multi-Agent Systems LLC, merkte an, dass Unternehmen derzeit oft externe KI-Modelle nutzen und selten eigene interne Modelle betreiben, wobei sie eigene Vorschriften für die Zulassung von KI-Agenten bilden, was die Einführung oft verlangsamt. Experten weisen darauf hin, dass die wichtigste Aufgabe darin besteht, Sicherheits- und Bewertungsmethoden für KI-generierten Code zu standardisieren. Dmitri Krjukow, Leiter der KI-Richtung bei MTS Link, glaubt, dass einheitliche Anforderungen an Sicherheit und Qualität entscheidend sind, gefolgt von transparenten Bewertungsmethoden. Er betonte auch, dass es unnötig sei, ein besonderes Regime der 'Verantwortung für KI-Fehler' zu erfinden, da KI-Agenten Werkzeuge sind und der Schöpfer des Produkts verantwortlich ist. Experten warnen jedoch, dass Standards hinter der KI-Entwicklung zurückbleiben könnten. Dmitri Pilipenko, stellvertretender Generaldirektor der IT-Holding LANSOFT, rät davon ab, Anforderungen an bestimmte Modelle oder Technologien zu binden, sonst könnten Regeln veralten. Dmitri Krjukow schlägt auch vor, dass Standards eher Verifikationsmethoden als spezifische Technologien beschreiben sollten. Dmitri Judin, Leiter der KI-Richtung bei Cloud.ru, glaubt, dass klare Regeln die Einführung von KI-Agenten beschleunigen könnten, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen, indem sie Kosten senken und Vertrauen erhöhen, während sie auch Sicherheit und Mitarbeiterbereitschaft berücksichtigen.
Quelle: Rusbase (RB.RU) —
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