Regulierung 🇷🇺 14.08.2026 11:02

Russische Behörden erwägen Mehrwertsteuersenkung zur Förderung des autonomen Transports

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Die russische Regierung diskutiert eine Senkung der Mehrwertsteuer auf 10 % für autonomen Personentransport, Kurierlieferungen und Fracht. Die Maßnahme zielt darauf ab, autonomen Transport wettbewerbsfähig zu machen und könnte die Branche auf 2 Billionen Rubel wachsen lassen. Experten sagen, dass sie Entwickler unterstützen und Arbeitskräftemangel angehen würde.
Die russische Regierung erwägt, den Mehrwertsteuersatz für Dienstleistungen hochautomatisierter Fahrzeuge (HAVs) auf 10 % zu senken, einschließlich Personenbeförderung, Kurier- und Frachtdienste. Dies berichtet Kommersant unter Berufung auf drei Quellen, die an der Ausarbeitung der Vorschläge beteiligt sind. Die Gespräche finden im August 2026 mit der IT-Branche statt, und es könnten Änderungen am Steuergesetzbuch vorgenommen werden. Derzeit beträgt der reguläre Mehrwertsteuersatz 22 %, was autonome Transporte wettbewerbsunfähig macht. Der reduzierte Satz würde gleiche Wettbewerbsbedingungen schaffen und könnte den Umsatz der zivilen unbemannten Industrie bis 2036-2040 auf 2 Billionen Rubel steigern. Die Maßnahme wird auch als Weg gesehen, den Mangel an Kurieren, Taxifahrern und Lkw-Fahrern zu mildern. Die Quellen betonen jedoch, dass für die vollständige Umsetzung ein Gesetz über HAVs erforderlich ist. Das Büro von Vizepremier Dmitri Grigorenko und das Ministerium für digitale Entwicklung bestätigten, dass die Diskussionen innerhalb einer Arbeitsgruppe zu künstlicher Intelligenz laufen. Bis August 2026 operieren unbemannte Lkw, Taxis und Straßenbahnen nur unter experimentellen Rechtsrahmen. Das Verkehrsministerium hat im Juni 2026 einen Gesetzesentwurf vorbereitet, der jedoch noch nicht der Staatsduma vorgelegt wurde. Yandex ist ein zentraler Akteur im HAV-Segment und plant, bis Ende des Jahres 200 fahrerlose Autos und 100 Lkw zu haben, wobei der Markt bis 2031 möglicherweise 100 Milliarden Rubel übersteigen könnte. Experten merken an, dass die Mehrwertsteuersenkung insbesondere Frachtführern helfen würde, die mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, und sie könnte unabhängig vom HAV-Gesetz umgesetzt werden, da die Besteuerung auf wirtschaftlichen Ergebnissen basiert.
Quelle: CNews — Original
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