LLM 0.32 fügt Reasoning-Traces, OpenAI-Responses-Unterstützung, serverseitige Tools und intelligenteres Logging hinzu
OpenAI
Anthropic
Google/DeepMind
Simon Willison hat LLM 0.32 veröffentlicht, ein bedeutendes Update für sein Kommandozeilen-Tool für die Interaktion mit LLMs. Die neue Version fügt sichtbare Reasoning-Traces, serverseitige Tools von OpenAI und Anthropic, eine neue model.prompt(messages=[])-API und einen inhaltsadressierten SQLite-Logspeicher hinzu. Außerdem führt sie den Befehl llm openai endpoint für einmalige Prompts ein und ein aktualisiertes llm-anthropic-Plugin.
LLM 0.32 wurde am 4. August 2026 veröffentlicht und bietet bedeutende neue Funktionen. Es zeigt nun Reasoning-Traces auf Standardfehler an, wenn Reasoning-Modelle ausgeführt werden, mit einer Option, diese auszublenden. Es bietet eine Out-of-the-box-Unterstützung für die GPT-5.6-Modellfamilie, wobei GPT-5.6 Luna das neue Standardmodell ist. LLM kann serverseitige Tools wie OpenAIs CodeInterpreter und WebSearch verwenden, und das llm-anthropic-Plugin fügt WebSearch, WebFetch, CodeExecution und AnthropicMCP-Tools hinzu. Der neue Befehl 'llm openai endpoint' ermöglicht Ein-Zeilen-Prompts an jeden OpenAI-kompatiblen Endpunkt, die nicht protokolliert werden. Die Python-API unterstützt nun einen model.prompt(messages=[])-Parameter und eine stream_events()-Methode zur Verarbeitung von Reasoning, Text, Tool-Aufrufen und Bildanhängen. Das neue Plugin llm-chat-completions-server stellt eine Chat-Completions-API bereit. Die Protokollierung wurde mithilfe eines inhaltsadressierbaren Nachrichtenspeichers neu gestaltet, der nach dem Vorbild von Git modelliert ist. Bestehende Plugins funktionieren weiterhin, benötigen jedoch Upgrades für die volle Unterstützung von Streaming-Events. Der Autor merkt an, dass LLM sich zu einem Agenten-Framework entwickelt, mit Funktionen wie Pausen zur menschlichen Genehmigung und fortgesetzter Nachrichtenhistorie.
Quelle: Simon Willison —
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