ForschungAnwendungen 🇺🇸 27.07.2026 16:03

Biologische Werkzeugkästen vereinen für einen neuen Ansatz gegen ALS

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Das Co-Scientist-KI-System von Google DeepMind half den Forschern Ritu Raman und Ryan Flynn, ihre Expertise in Gewebezüchtung und RNA-Biologie zu verbinden, um neue Hypothesen für die ALS-Behandlung zu entwickeln. Das System synthetisierte schnell Fachliteratur und schlug testbare Richtungen vor, was zu einer Zusammenarbeit führte, die auf RNA-basierte Mechanismen und potenzielle Medikamente gegen ALS abzielt.
Ritu Raman, eine Maschinenbauingenieurin am MIT, züchtet lebende Nerven- und Muskelgewebe, um Bewegungsstörungen zu modellieren. Ihr Ehemann Ryan Flynn am Boston Children’s Hospital kartiert RNA auf Zelloberflächen, um Zellkommunikation und Pathogeninvasion zu untersuchen. Als Raman begann, sich mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) zu befassen – einem Gebiet außerhalb ihres üblichen Fachbereichs –, sah sie sich einer riesigen und widersprüchlichen Literatur gegenüber, deren Verständnis Monate gedauert hätte. Mit Google DeepMinds Co-Scientist konnte sie diese Arbeit komprimieren, Evidenzen zu ihrem Gewebemodell hinterfragen, Ideen in testbare Hypothesen umwandeln und Richtungen nach Machbarkeit und Risiko-Ertrags-Verhältnis bewerten. Die vielversprechendsten Ansätze betrafen zelluläre Oberflächenmechanismen, über die ein Großteil der Zellkommunikation vermittelt wird – doch die Entschlüsselung dieser molekularen Interaktionen lag außerhalb von Ramans Fachgebiet. Sie brachte ihre Ergebnisse zu Flynn, und gemeinsam nutzten sie Co-Scientist iterativ, um Ideen zu kreativen Forschungspfaden zu kombinieren, die ihre unterschiedlichen methodischen Werkzeuge vereinten. Nun sind sie auf der Suche nach neuartigen RNA-basierten Mechanismen und Wirkstoffen, die ALS angreifen.
Quelle: Google DeepMind — Original
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