Jenseits des Humanoiden: Qinyu macht den ‚Körper‘ zu einer neuen Variable in der verkörperten Intelligenz
Die Qinyu Technology (FEAGINE), gegründet von Peng Rui, einem Robotik-Doktoranden der Universität Hongkong und ehemaligem DJI-Ingenieur, hat drei bionische flexible Roboter (A01, A02, A03) und ein erstes generationsübergreifendes Grundlagenmodell Fi0 (Foundation Intelligence Across Embodiments) veröffentlicht, das darauf abzielt, Intelligenz über verschiedene Roboter-Körper hinweg wiederverwendbar zu machen. Das Unternehmen argumentiert, dass die humanoide Form nicht der einzige Weg zu universell einsetzbaren Robotern ist und dass flexible Körper plus gemeinsame Intelligenz besser für verschiedene Aufgaben und Umgebungen geeignet sein können.
Qinyu Technology (FEAGINE), gegründet von Peng Rui (Promotion in Robotik an der Universität Hongkong, ehemaliger Embedded-Engineer bei DJI), hat drei bionische flexible Roboter vorgestellt – FEAGINE A01, A02, A03 – sowie ein erstes generationsübergreifendes Foundation-Modell, Fi0 (Foundation Intelligence Across Embodiments). Die Roboter sind seilgetriebene flexible Körper, die sich in Segmentanzahl, Freiheitsgraden, Länge und Nutzlast unterscheiden und nach Unternehmensangaben die weltweit erste massenproduzierte, standardisierte Produktmatrix für seilgetriebene flexible Körper bilden. Fi0 zielt darauf ab, Aufgaben- und Weltwissen von körperspezifischen Aktionen zu trennen, sodass in einem Körper erlernte Fähigkeiten auf andere übertragen werden können. Zu den Schlüsselkomponenten von Fi0 gehören ein Skill-Encoder, der menschliche Demonstrationen in Fähigkeitskontext umwandelt, ein Cross-View World Encoder, der gemeinsame Weltrepräsentationen aus verschiedenen Perspektiven lernt, ein Embodiment-Graph, der die Struktur und den Zustand des Roboters kodiert, sowie ein World-Dynamics-Modell in Kombination mit der Multiobjektiven Aktions-Welt-Bewertung (MAWA), um Aktionsergebnisse vorherzusagen und zu bewerten. Das Unternehmen positioniert dies als „flexible verkörperte Intelligenz“ und argumentiert, dass Körper, wenn Roboter in verschiedene Branchen vordringen, je nach Aufgaben divergieren werden, und dass gemeinsame Intelligenz verhindern muss, dass für jede neue Körperform erneut Daten-, Trainings- und Anpassungskosten entstehen. Der Text bezieht sich auch auf Fei-Fei Lis Beobachtung, dass effiziente Körper sich unterschiedlich entwickeln können, wenn Aufgaben klar abgegrenzt sind, was Qinyus nicht-humanoiden Ansatz unterstützt.
Quelle: QbitAI 量子位 —
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