Bildungsdrohne mit Onboard-KI trainiert zur Erkennung nicht registrierter Schiffe
Geoscan
In Nischni Nowgorod wurden erstmals Geoscan Pioneer Mini 2 Quadrocopter über Wasser im optischen Flussmodus eingesetzt. Neuronale Netze wurden darauf trainiert, Modellboote zu finden, Objekte mit und ohne Registrierungsmarkierungen zu unterscheiden und Fotos von ihnen zu machen.
In Nischni Nowgorod wurde der Bildungsdrohne Geoscan Pioneer Mini 2 erstmals über einer Wasseroberfläche im Modus des optischen Flusses eingesetzt. Neuronale Netze wurden trainiert, um Modelle kleiner Wasserfahrzeuge zu finden, Objekte mit und ohne Registrierungsmarkierungen zu unterscheiden und Fotoaufnahmen durchzuführen. Die Drohne musste autonom ein Modellgewässer umfliegen und darauf Wasserfahrzeuge finden. Das neuronale Netz bestimmte die Farbe jedes Fahrzeugs, das Vorhandensein von Registrierungsmarkierungen und prüfte, ob sich das Fahrzeug in einer erlaubten Zone befand. Somit konnte das System nicht registrierte Fahrzeuge und solche, die die festgelegten Grenzen überschritten, identifizieren. Die Drohne fotografierte gefundene Objekte, zählte und erfasste deren Gesamtzahl, kehrte dann zum Startpunkt zurück und landete selbstständig. Die Arbeit über Wasser erschwert die optische Navigation: Blendungen, Spiegelungen und fehlende Kontrastmerkmale behindern den Quadrokopter bei der Bestimmung seiner Bewegung. Die Teilnehmer mussten eine Flugbahn und Parameter wählen, die Stabilität gewährleisteten und für die Erkennung geeignete Bilder lieferten. Experten bewerteten die Erkennungs- und Klassifizierungsgenauigkeit, die Fotoaufnahme, das Ausbleiben von Fehlalarmen, die Rückkehr zum Startpunkt und die Bearbeitungszeit. Daniil Zolotnik, stellvertretender Generaldirektor für Bildung bei Geoscan Moskau, sagte, das Land brauche Ingenieure, die nicht nur vorgefertigte generative Dienste nutzen, sondern auch physische KI-Algorithmen auf realer Ausrüstung zum Laufen bringen könnten. Bei diesem Wettbewerb erlernen die Teilnehmer solche Fähigkeiten an einer zugänglichen Aufgabe: Sie beginnen mit Blockprogrammierung, wechseln zu textbasierter Programmierung und entwickeln schließlich ihren eigenen neuronalen Netzalgorithmus zur Steuerung der Drohne. Der Geoscan Pioneer Mini 2 ist der erste serienmäßige russische Bildungsquadrokopter mit integrierter künstlicher Intelligenz. Er ist mit einer 2K-Kamera auf einem rotierenden Servo ausgestattet und einem 8-Kern-Prozessor mit neuronalem Beschleuniger. Die direkte Datenverarbeitung an Bord ermöglicht es dem Kopter, Objekte zu erkennen, autonome Flüge durchzuführen und im Schwarm ohne Serververbindung zu arbeiten. Diese Fähigkeiten ermöglichen den Einsatz des Pioneer Mini 2 in Ingenieurprojekten, Schul- und Universitätsprojekten, bei denen Studenten nicht nur die Steuerung von Drohnen erlernen, sondern auch eigene KI-Algorithmen für angewandte Aufgaben entwickeln. Der Quadrokopter wurde von Geoscan im Jahr 2025 entwickelt.
Quelle: CNews —
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