ODK setzt KI zur Bewertung der Qualität von Pulvern für den 3D-Druck ein
Das Zentrum für additive Technologien, ein Teil der United Engine Corporation, hat künstliche Intelligenz zur Bewertung der Qualität von Metallpulvern eingeführt, die im 3D-Druck verwendet werden. Die neue Methode nutzt neuronale Netze, um mikroskopische Bilder zu analysieren und Partikeleigenschaften mit einem Fehler von weniger als 3 Prozent genau zu bestimmen. Dies wird die Entwicklung und Zertifizierung von Materialien für die additive Fertigung beschleunigen.
Das Additive-Technologien-Zentrum (Teil der United Engine Corporation, ODK) hat künstliche Intelligenz zur Bewertung von Metallpulvern eingeführt, die in 3D-Druckern verwendet werden. Spezialisten entwickelten ein neuronales Netzmodell, das automatisch die Daten generiert, die für die Zulassung von Metallpulvern zur Herstellung von Bauteilen mittels additiver Technologien erforderlich sind. Die KI unterscheidet nicht nur zwischen 'Pulver' und 'Hintergrund', sondern isoliert auch einzelne Partikel in Bildern, die mit einem Elektronenmikroskop aufgenommen wurden, und hilft so, die Materialqualität zu überprüfen. Bei Tests zeigte die Architektur eine hohe Genauigkeit mit einer Fehlerquote von weniger als 3%. Der wichtigste Vorteil ist der Übergang von der manuellen Verarbeitung mikroskopischer Bilder zu automatisierten Messungen, wodurch der arbeitsintensivste Schritt automatisiert wird: das Extrahieren einzelner Partikel und die Berechnung ihrer Eigenschaften. Parameter wie Anzahl der Partikel, Fläche, Umfang und äquivalenter Durchmesser werden bestimmt. Die Genauigkeit der computergestützten Bildauswertung wurde durch den Vergleich mit Ergebnissen der klassischen Laserbeugung bestätigt. Derzeit erfordert die manuelle Analyse, dass ein Spezialist Bilder nacheinander verarbeitet, während die KI alle Berechnungen automatisch durchführt und dem Bediener nur die Bildvorbereitung und die Überprüfung der Ergebnisse überlässt. Dies reduziert den Arbeitsaufwand erheblich, beschleunigt die Analyse und verringert den Einfluss des menschlichen Faktors. In naher Zukunft wird die Technologie an verschiedenen Pulverchargen getestet, die Analysemethodik formalisiert und eine benutzerfreundliche Softwareoberfläche entwickelt, gefolgt von einem Pilotversuch in der Produktion.
Quelle: CNews —
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