Forschung 🇷🇺 06.08.2026 21:05

Die Hypothese der Sprache des Denkens als Alternative zur künstlichen Intelligenz

Der Artikel diskutiert die Hypothese der Sprache des Denkens als grundlegende Alternative zu aktuellen Ansätzen der künstlichen Intelligenz. Die Autoren, die im Rahmen der Theorie der aktiven Wahrnehmung (TAPe) arbeiten, behaupten, dass dieser biologisch basierte Ansatz moderne Modelle in der Computer Vision übertrifft. Sie stellen die symbolische, vom Gehirn inspirierte Verarbeitung der TAPe dem massiven Daten- und Rechenaufwand der KI gegenüber.
Der Artikel kontrastiert die Hypothese der Sprache des Denkens, die Jerry Fodor in den 1970er Jahren einführte, mit modernen KI-Ansätzen. Er argumentiert, dass KI trotz ihrer Erfolge nicht intelligent ist und es auch nie sein wird, da sie auf brute-force statistischen Methoden wie der nächsten Wortvorhersage und Backpropagation beruht, ohne jede biologische Grundlage. Die Autoren bewerben ihre eigene Theorie der aktiven Wahrnehmung (TAPe), die angeborene visuelle Wahrnehmungsmechanismen (Punkt- und Liniendetektoren) als grundlegende Elemente des Denkens modelliert. Sie behaupten, dass TAPe in der Computervision im Vergleich zu modernsten Modellen überlegene Leistungen erzielt, wobei sie Methoden verwendet, die sich grundlegend von konventioneller KI unterscheiden. Der Text zeichnet nach, wie sich KI von der Biologie entfernt hat, und nennt Hopfield-Netze und Hintons Arbeiten als Schritte zur Abstraktion. Er schlägt vor, dass TAPe einen realistischeren Weg zur Modellierung der Kognition bietet, indem es die eigene symbolische Verarbeitung des Gehirns nachbildet, die sie als 'Sprachmathematik' und 'T-Bits' (im Gegensatz zu Bits) bezeichnen.
Quelle: Хабр — Data Mining — Original
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