Hardware & InferenzGeschäft & Markt 🇺🇸 24.07.2026 16:02

KI-Boom erzeugt jährlich giftigen Elektroschrott, der 250 Eiffeltürmen entspricht

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Der Boom der KI-Rechenzentren verursacht jährlich etwa 2,5 Millionen Tonnen Elektroschrott, was 250 Eiffeltürmen entspricht. Giftige Metalle wie Arsen, Blei und Quecksilber belasten die Umwelt. Müllsammler an Orten wie der Deponie Dandora in Kenia sind Gesundheitsrisiken ausgesetzt und streben nach Einbeziehung in die Politikgestaltung.
Ein Bericht der Universität der Vereinten Nationen vom Juni schätzt, dass der KI-Rechenzentrumsboom jährlich etwa 2,5 Millionen Tonnen Elektroschrott produziert, was 250 Eiffeltürmen entspricht. Ausrangierte Elektronik ist die am schnellsten wachsende Abfallkategorie, für das Jahr 2030 werden 82 Millionen Tonnen prognostiziert. Giftige Metalle wie Arsen, Blei, Cadmium und Quecksilber aus verschrotteten Elektronikgeräten verseuchen Wasser, Boden und Luft. Allein in den USA befinden sich über 1.500 Rechenzentren in der Entwicklung. Hyperscale-Rechenzentren enthalten Tausende von Servern und Grafikprozessoren (Graphics Processing Units, GPUs) mit einer Lebensdauer von bis zu sechs Jahren, so Google, Oracle und Microsoft, wobei die Zahlen umstritten sind. Festplatten sind aufgrund von Datensicherheitsbedenken besonders schwer zu recyceln und müssen oft geschreddert werden, was die Arbeiter Giftstoffen aussetzt. Die Vereinten Nationen verabschiedeten im Dezember 2024 eine Resolution, die eine nachhaltige KI-Entwicklung fordert. Einige Unternehmen wie Microsoft und Google haben Initiativen für Kreislaufwirtschaft, darunter Microsofts Circular Centers und Googles reverse supply chain. Molg baut robotische Mikrofabriken zur Demontage. Müllsammler wie Solomon Njoroge von der Dandora Recyclable Waste Community Organisation (CBO) setzen sich für Anerkennung und Schutz ein, da sie wertvolle Materialien bergen, aber keine angemessene Ausrüstung und sicheren Arbeitsbedingungen haben.
Quelle: ZDNet AI — Original
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