Physical AI: Hardware, Wirtschaft und das Rennen um humanoide Roboter – Eine detaillierte Aufschlüsselung von Teil Zwei
Unitree Robotics
Tesla
1X
Figure
UBTech
Agility Robotics
monday.com
Hyundai
Der zweite Teil einer umfassenden Analyse zu Physical AI konzentriert sich auf praktische Aspekte: Warum die menschliche Form gerechtfertigt ist, die Herausforderungen bei Aktuatoren, Händen und Batterien, und wo Roboter bereits echten Mehrwert liefern – in Lagern und Fabriken. Außerdem wird der Stand der Haushaltsroboter (1X NEO) untersucht und warum das Zuhause die letzte Grenze bleibt. Zudem werden Preisunterschiede zwischen chinesischen und westlichen Humanoiden hervorgehoben.
Die humanoide Form von Robotern ist vorteilhaft, da die gesamte Welt auf den Menschen ausgelegt ist: Die Umgebung muss nicht umgebaut werden, und Trainingsdaten lassen sich leichter durch Teleoperation und Motion Capture gewinnen. Allerdings handelt es sich bei der Hälfte der tatsächlich arbeitenden „Alleskönner“ um einen Torso auf Räderbasis (etwa der chinesische Galbot). Die Hauptprobleme von Humanoiden sind: Antriebe (Harmonic-Drive-Getriebe, quasi-direkter Antrieb QDD, Planeten-Rollengewindetriebe – jede Schule hat ihre eigenen Kompromisse), Hände (20+ Freiheitsgrade und Taktilität erfordern komplexe Technik; Tesla, 1X und Figure arbeiten intensiv an Verbesserungen), Akkus (typische Betriebsdauer 2–4 Stunden; UBTech hat Walker S2 beigebracht, den Akku selbstständig zu wechseln). Die Preisspanne reicht vom chinesischen Unitree G1 für etwa 16.000 US-Dollar und dem günstigeren R1 für unter 6.000 US-Dollar bis zu westlichen Industrierobotern für Hunderttausende Dollar. Praktische Anwendungen konzentrieren sich derzeit auf Lager und Werkslogistik: Agility Robotics (Digit) arbeitet im GXO-Lager im RaaS-Modell, Figure unterstützt BMW (bis 2025 wurden 30.000 Karosserien montiert, ab 2026 kommt Figure 03 mit der Aufgabe der Sequenzierung), Apptronik (Apollo) ist im Mercedes-Benz-Werk im Einsatz, Boston Dynamics (Atlas) wird in den Hyundai-Werken getestet. Die Anzahl der Roboter liegt bislang im einstelligen oder maximal hunderter Bereich, aber die Verträge werden verlängert. Haushaltsroboter (1X NEO für 20.000 US-Dollar oder 499 US-Dollar pro Monat) führen komplexe Aufgaben im Expert Mode unter Fernsteuerung durch einen Operateur aus, was die mangelnde Autonomiefähigkeit für den Haushalt zeigt: langsame Geschwindigkeit, hohe Fehlerkosten und Datenschutzprobleme. Chinesische Roboter sind günstiger als westliche, und das bestimmt, mit wessen Hardware die Welt lernt.
Quelle: Habr — хаб ИИ —
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