Muse Code: Metas Antwort auf die Coding-Agenten von OpenAI und Anthropic
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Meta fordert Anthropic und OpenAI mit dem neuen Coding-Agenten Muse Code heraus. Der Beta-Terminal-Agent basiert auf dem neuen Sprachmodell Muse Spark 1.2, das für Programmieraufgaben optimiert ist, und wird zu vergleichsweise niedrigen Preisen angeboten.
Metas neuer Programmieragent Muse Code nutzt parallele Hintergrundagenten und das Sprachmodell Muse Spark 1.2 zu vergleichsweise niedrigen Preisen. Der Beta-Terminalagent kann Softwareprojekte analysieren, Änderungen planen, Code schreiben und Ergebnisse mit Tests über die Kommandozeile überprüfen. Muse Spark 1.2 wurde gemeinsam mit Muse Code trainiert und auf dessen Werkzeuge abgestimmt. Im Wettbewerb mit Claude Code von Anthropic und Codex von OpenAI setzt Meta auf niedrige Nutzungskosten. Mehrere Hintergrundagenten bleiben während der gesamten Sitzung aktiv, sammeln Informationen, erledigen Teilaufgaben und melden Ergebnisse an den Hauptagenten. Ein lokales Ereignisprotokoll zeichnet Modellaufrufe, Werkzeugaufrufe, Genehmigungen und Änderungen auf, sodass der Agent nach einem Absturz genau dort weitermachen kann, wo er gestoppt hat. Meta bietet zwei Preismodelle an: einen stark rabattierten Contributor-Plan mit begrenztem Token-Kontingent, der nur in ausgewählten Ländern verfügbar ist, und einen regulären API-Plan mit nutzungsabhängiger Abrechnung. Die unabhängige Benchmark-Plattform Artificial Analysis stuft Muse Spark 1.2 unter die kosteneffizientesten Modelle seiner Leistungsklasse ein, mit 54 Punkten etwa gleichauf mit Grok 4.5 und GPT-5.5, aber hinter den Top-Modellen von Anthropic und OpenAI. In Coding-Benchmarks sind die Ergebnisse gemischt: Das Modell schneidet in einem Test etwas besser ab als sein Vorgänger, in einem anderen etwas schlechter. Artificial Analysis testete Muse Spark 1.2 in seinen Testumgebungen, nicht Muse Code als vollständiges Produkt. Wie gut das Gesamtpaket im Alltag mit Claude Code und Codex mithalten kann, bleibt offen. Mit Muse Spark, entwickelt von Meta Superintelligence Labs, will Meta zu den leistungsfähigsten KI-Systemen aufschließen. Muse Spark 1.2 ist die dritte Veröffentlichung nach dem ursprünglichen Muse Spark und Muse Spark 1.1 im Juli. Im Gegensatz zu Llama veröffentlicht Meta keine Modellgewichte.
Quelle: Heise online —
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