Import AI 456: RSI und Wirtschaftswachstum; Radikale Optionalität für KI-Regulierung; Neuraler Computer
Meta
KAIST
Diese Ausgabe von Import AI behandelt drei Themen: einen vorgeschlagenen Ansatz der 'radikalen Optionalität' für die KI-Regulierung, ein Konzept eines neuralen Computers von Meta und KAIST sowie ein Wirtschaftsmodell, das zeigt, dass rekursive Selbstverbesserung (RSI) explosives Wirtschaftswachstum auslösen könnte. Der Newsletter diskutiert auch spezifische Empfehlungen für Regierungen, um sich auf transformative KI vorzubereiten.
Forscher des Institute for Law & AI schlagen für die Regulierung Künstlicher Intelligenz eine ‚radikale Optionalität‘ vor. Sie argumentieren, dass Regierungen jetzt in Werkzeuge und Institutionen investieren sollten, um in zukünftigen Krisen ihre Entscheidungsfähigkeit zu bewahren. Sie empfehlen Transparenz- und Berichtspflichten, Whistleblower-Schutz, Informationsaustausch innerhalb und zwischen Regierungen, flexible Regeln, Bewertungen, verbesserte Sicherheit von Modellgewichten sowie verstärkte Einstellung von technischen Fachkräften. Ein Beitrag von Meta und dem KAIST stellt den Neural Computer (NC) vor, ein neuronales System, das Berechnung, Speicher und Ein- und Ausgabe in einem erlernten Laufzeitzustand vereint. Erste Prototypen nutzen Befehlszeilen- und grafische Benutzeroberflächen. Ökonomen von Forethought, der Columbia University und der University of Virginia modellieren, dass rekursive Selbstverbesserung (Recursive Self-Improvement, RSI) durch KI-Automatisierung explosives Wirtschaftswachstum auslösen könnte. Sie stellen fest, dass eine Automatisierung von 13 % in allen Sektoren oder eine vollständige Automatisierung der Softwareforschung und -entwicklung bei 5 % in anderen Bereichen die Wirtschaft innerhalb von etwa sechs Jahren in eine Singularität treiben könnte, wobei die Hardwareforschung der dominierende Hebel ist.
Quelle: Import AI —
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