Geschäft & Markt 🇷🇺 27.07.2026 17:01

Umfrage: 65 % der Unternehmen sehen Kluft zwischen KI-Anforderungen des Managements und Infrastrukturbereitschaft

Eine Umfrage von K2 NeuroTech unter 100 Unternehmen ergab, dass 65 % der Befragten eine erhebliche Diskrepanz zwischen den KI-Anforderungen des Top-Managements und der tatsächlichen Bereitschaft feststellen. 56 % geben an, dass ihre Datenlandschaften für neue regulatorische Anforderungen teilweise oder gar nicht bereit sind, und 52 % glauben, dass die aktuelle IT-Infrastruktur größere Modernisierungen benötigt oder noch nicht auf KI-Workloads geprüft wurde. Die Studie zeigt, dass Infrastruktur, Daten und Sicherheit hinter dem Tempo der KI-Einführung zurückbleiben.
K2 NeuroTech hat 100 Unternehmen befragt und herausgefunden, dass 65 Prozent eine deutliche Lücke zwischen den Erwartungen des Top-Managements an Künstliche Intelligenz (KI) und den tatsächlichen Fähigkeiten sehen. 56 Prozent bewerten ihre Datenlandschaft als teilweise oder nicht bereit für neue Vorschriften, und 52 Prozent geben an, dass die aktuelle IT-Infrastruktur einer grundlegenden Modernisierung bedarf oder noch nicht auf KI-Lasten geprüft wurde. 28 Prozent haben keine Lastplanung für KI-Szenarien durchgeführt, und 45 Prozent messen die Effektivität des KI-Managements qualitativ oder nach Bauchgefühl. Laut Vyacheslav Degtyarev, Leiter der Produktlösungsentwicklung bei K2 NeuroTech, erreichen bis zu 70 Prozent der KI-Experimente aufgrund der rückständigen Infrastruktur nie einen stabilen industriellen Betrieb. Die Unternehmen begegnen den Defiziten mit hybriden Modellen: 62 Prozent orientieren sich an einer hybriden Architektur, 31 Prozent nutzen hybride Systeme bereits für KI-Training und -Inferenz, und 31 Prozent halten dies strategisch für optimal. 21 Prozent geben an, dass unzureichende Kapazitäten die größte Einschränkung darstellen. In Bezug auf die Cybersicherheit nutzen 79 Prozent der Mitarbeiter öffentliche KI-Dienste bei der Arbeit, aber nur 29 Prozent haben tatsächliche Kontrollen und Sicherheitsrichtlinien implementiert. 38 Prozent der Unternehmen verfügen über interne KI-Entwicklungsteams, doch in 75 Prozent der Fälle entsprechen diese Prozesse nicht vollständig den MLSecOps-Standards (Machine Learning Security Operations). Alexander Lysenko, führender Experte für Entwicklungssicherheit und KI bei K2 Cybersecurity, erklärte, dass KI heute eine Komponente der Geschäftskontinuität sei und 25 Prozent der Unternehmen KI-Sicherheit zu ihren fünf wichtigsten Prioritäten zählen.
Quelle: CNews — Original
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