NVIDIA RTX PRO 5000 Blackwell mit 72 GB VRAM: Ist der Aufpreis gegenüber dem Flaggschiff gerechtfertigt?
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Die RTX PRO 5000 Blackwell in einer speziellen 72-GB-Version wird getestet und mit der RTX PRO 6000 (96 GB), der bisherigen RTX A5000 und AMD Radeon AI PRO R9700-Systemen verglichen. Trotz geringerer Spezifikationen liegt sie bei der Inferenz nahe am Flaggschiff, typischerweise innerhalb von 15-20 % bei halber Leistungsaufnahme, aber Preis und Verfügbarkeit machen sie zum "goldenen Mittelweg" für lokale KI-Workloads.
Dieser Artikel von Habr untersucht die NVIDIA RTX PRO 5000 Blackwell mit erhöhten 72 GB GDDR7-VRAM, eine Variante mit hohem Speicher, die für größere KI-Modelle veröffentlicht wurde. Im Vergleich zur Standardversion mit 48 GB kostet sie das Doppelte (etwa 9.999 US-Dollar gegenüber 5.000 US-Dollar) und unterstützt MIG-Aufteilungen von 2x36 GB. Benchmarks gegen die RTX PRO 6000 Blackwell (96 GB) zeigen eine nur 15-20 % langsamere Generierungsgeschwindigkeit, wobei beide große Kontexte (bis zu 128.000 Token für mittelgroße Modelle) verarbeiten können. Gegenüber der Vorgängergeneration RTX A5000 ist sie fast doppelt so schnell und kann den zehnfachen Kontext laden, während sie Multi-GPU-AMD-Setups um das Zwei- bis Fünffache bei Token pro Sekunde übertrifft, obwohl AMD-Karten pro Gigabyte günstiger sind. Die Karte wurde auch mit Qwen3-Coder-Next über Ollama getestet und erreichte 100-120 Tok/s bei einer realen Codierungsaufgabe, sowie mit gpt-oss-120b 40-50 Tok/s. Der Autor schlussfolgert, dass die RTX PRO 5000 Blackwell angesichts der aktuellen Preise und Speicherknappheit das beste Verhältnis für Enthusiasten und Profis bietet, dabei halb so viel Strom wie die 6000 verbraucht und bei Inferenzaufgaben hervorragend abschneidet.
Quelle: Habr — хаб ИИ —
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