Warum wir uns für MCP für unseren KI-Agenten entschieden haben und warum es eine gute Entscheidung war
Anthropic
Ein Entwickler von Bitrix24 erläutert die Wahl des Model Context Protocol (MCP) für den KI-Assistenten Marta. Der Artikel beschreibt den Übergang von einfacher Funktionsaufrufen zu einer flexibleren MCP-basierten Architektur, die eine dynamische Tool-Erkennung pro Benutzer ermöglicht, sowie die Entwicklung des Protokolls von interner zu externer Nutzung mit korrekter Authentifizierung. Der Autor diskutiert auch die Herausforderungen des 'Tool Hell' und Lösungen wie die Nutzung von MCP über die Befehlszeile und die dateibasierte Verarbeitung langer Antworten.
Michael Vasiliev, ein Entwickler bei Bitrix24, beschreibt, warum das Unternehmen MCP (Model Context Protocol) für seinen KI-Assistenten gewählt hat, der als Marta begann und sich zu BitrixGPT entwickelte. Zunächst nutzte der Assistent Function Calling, was für einige wenige feste Aktionen ausreichte, aber mit zunehmender Anzahl von Tools unpraktisch wurde, da ständige Code-Updates erforderlich waren und alle Tools für jeden Benutzer geladen werden mussten. MCP ermöglichte es, Tools außerhalb des Agents in einen externen Dienst zu verlagern, wodurch die Verfügbarkeit von Tools dynamisch anhand der Benutzerrechte gesteuert werden konnte. Die erste Version war intern und verwendete einen MCP-Proxy mit signierten Benutzer-IDs zur Autorisierung. Um externe Kunden zu unterstützen, fügten sie OAuth hinzu und stellten von SSE auf Streamable-HTTP-Transport um. MCP wurde offiziell von Anthropic im November 2024 eingeführt, und Bitrix24 übernahm es im März 2025. Die frühe Einführung hatte Vorteile, wie den Aufbau einer Architektur rund um ein Protokoll, das sich später verbesserte, aber auch Herausforderungen, wie die Anpassung an Protokolländerungen. Sie führten auch virtuelle MCP-Server für verschiedene Domänenbereiche (Aufgaben, Kalender, CRM) und ein mcp-cli ein, um Tool Hell zu vermeiden, die auftritt, wenn zu viele Tool-Beschreibungen den Kontext des Modells überladen. Lange Tool-Antworten werden in Dateien gespeichert, um eine Kontextüberlastung zu verhindern, und insgesamt half MCP dabei, eine skalierbare Infrastruktur für die Tool-Verwaltung aufzubauen.
Quelle: Habr — хаб ИИ —
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