ModelleAnwendungen 🇺🇸 11.08.2026 20:02

ONESTRUCTION baut mit AWS GenAIIC das BIM-Basismodell Ishigaki-IDS

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ONESTRUCTION, ein japanisches Bau-Tech-Startup, hat mit technischer Beratung durch das AWS Generative AI Innovation Center Ishigaki-IDS aufgebaut, ein Basismodell, das speziell für BIM-Workflows in der Bauindustrie entwickelt wurde. Das Modell basiert auf Qwen3 und nutzt synthetische Daten sowie eine dreistufige Trainingspipeline (CPT, SFT, RLVR), um Datenknappheit zu überwinden und hohe Genauigkeit bei der IDS-Generierung zu erzielen.
ONESTRUCTION, ein Start-up für Bautechnologie, hat mit technischer Beratung durch das AWS Generative AI Innovation Center im Rahmen von GENIAC Phase 3 Ishigaki-IDS entwickelt, ein Foundation Model (FM), das speziell für die BIM-Workflows (Building Information Modeling) der Bauindustrie optimiert ist. Das Modell basiert auf Qwen3 und adressiert drei Herausforderungen: Datenknappheit für den neuen IDS-Standard, die Einbettung eines IFC-Vokabulars mit mehreren tausend Begriffen sowie eine IDS-spezifische Grammatik. Um diese zu überwinden, nutzte ONESTRUCTION die Erzeugung synthetischer Daten mit Fachexperten und eine dreistufige Trainingspipeline: fortgesetztes Vortraining (Continued Pre-Training, CPT), überwachtes Feintuning (Supervised Fine-Tuning, SFT) und Bestärkendes Lernen mit verifizierbaren Belohnungen (Reinforcement Learning with Verifiable Rewards, RLVR). Für RLVR verwendeten sie das IDS-Audit-Tool von buildingSMART als Belohnungsfunktion, um die Wohlgeformtheit von XML, die strukturelle Gültigkeit von IDS und die semantische Konsistenz sicherzustellen. Das Training erfolgte auf Amazon-EC2-P5en-Instanzen mit AWS ParallelCluster; die Daten wurden auf Amazon FSx for Lustre gespeichert. In der Evaluierung mit dem eigenen IDS-Bench-Benchmark erzielte Ishigaki-IDS nahezu 100 Prozent bei der XML- und IDS-Struktureinhaltung und über 80 Prozent bei der IDS-Inhaltskonsistenz, während allgemeine Frontier-Modelle bei der Struktureinhaltung unter 25 Prozent und bei der Inhaltskonsistenz nahe 0 Prozent lagen. Das Modell unterstützt die Skalierung der Kontextlänge mit YaRN und erzeugt korrekt bei Eingaben und Ausgaben von bis zu etwa 120.000 Tokens. Ein gemeinsamer Proof-of-Concept mit buildingSMART erhielt positives Feedback sowohl von IDS-Spezialisten als auch von Nicht-Spezialisten. Zu den gewonnenen Erkenntnissen gehören die Bedeutung der Qualität synthetischer Daten gegenüber ihrer Quantität, die Beschleunigung der Iteration durch verifizierbare Belohnungen sowie eine stabile Infrastruktur, die freies Experimentieren ermöglicht.
Quelle: AWS ML blog — Original
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