KI-Influencer stehen vor neuen Transparenzregeln unter dem KI-Gesetz der EU
OpenAI
Ersteller von KI-generierten Influencern, ein Markt, der bis 2033 voraussichtlich 110,4 Milliarden US-Dollar erreichen wird, sehen sich neuen EU-Vorschriften gegenüber, die eine klare Kennzeichnung synthetischer Inhalte verlangen. Plattformen wie TikTok verschärfen ebenfalls die Erkennung, was die Geschäftsmodelle derjenigen gefährdet, die für ihr Einkommen auf virtuelle Persönlichkeiten angewiesen sind.
Die australische Creatorin Clarissa Mansbridge erschafft KI-Influencer-Personas wie Mia Metaverse und verdient damit rund 6.000 Dollar im Monat. Doch sie sorgt sich, dass die neuen Regeln des EU-KI-Gesetzes, die ab dem 2. August gelten, eine Kennzeichnung von KI-generierten Werbeinhalten verlangen und ihr Geschäft stören könnten. Der Markt für virtuelle Influencer ist 14,5 Milliarden Dollar wert und soll bis 2033 auf 110,4 Milliarden Dollar anwachsen; 79 Prozent der Vermarkter erhöhen ihre Investitionen in KI-generierte Inhalte. Allerdings gehen Plattformen wie TikTok gegen KI-Spam vor, und Artikel 50 des EU-KI-Gesetzes schreibt Transparenz vor, lässt aber Interpretationsspielraum, was für Verwirrung sorgt. Experten wie Kai Zenner merken an, dass das Gesetz zu früh und zu abstrakt entworfen wurde; es seien Überarbeitungen zu erwarten, die Influencer dazu zwingen könnten, mehr über ihre Herkunft und Finanzierung offenzulegen. Einige Creator wie Lionel Metge mit seinem KI-Künstler Zairo akzeptieren die Regeln als notwendig, um die Öffentlichkeit nicht zu täuschen, während andere wie Wim Tilkin, Schöpfer von PuppyBerry Mousy, klare Regulierung unterstützen, aber befürchten, dass sie Innovationen erstickt. Mansbridge baut ein Portfolio an KI-Personas auf, um die finanzielle Sicherheit ihres Sohnes zu gewährleisten, und glaubt, dass kontrollierte und transparente KI-Personas mit zunehmender Regulierung an Wert gewinnen könnten.
Quelle: Wired AI —
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