MediengenerierungGeschäft & Markt 🇺🇸 03.08.2026 00:02

Ist der Billboard-Hot-100-Hit „Rubberz“ KI-generiert?

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Fenix Flexins Track „Rubberz“ ist auf Platz 58 der Billboard Hot 100 geklettert, doch viele vermuten, dass er KI-generiert wurde. Hinweise dafür sind Audio-Artefakte, KI-Erkennungsmarker und Live-Auftritte, die nicht zur Aufnahme passen. Der Künstler bestreitet die Behauptungen und führt die Unterschiede auf Gesangsbearbeitung zurück.
Fenix Flexin, bekannt für seine Arbeit mit Shoreline Mafia, feierte kürzlich mit 'Rubberz' einen Soloerfolg, der Platz 58 der Billboard Hot 100 erreichte. Die Ursprünge des Songs stehen jedoch unter Beobachtung, und viele spekulieren, dass er größtenteils von künstlicher Intelligenz generiert wurde. Der Track markiert eine drastische Abkehr von seinem üblichen Trap-beeinflussten Stil und stützt sich stark auf Synthie-Pop der 80er Jahre aus Großbritannien sowie eine von Morrissey inspirierte Gesangsmelodie mit einem vorgetäuschten britischen Akzent. Eine Audioanalyse zeigt Artefakte, die in KI-generierter Musik üblich sind, wie zum Beispiel spröde Hi-Hats, Chorstimmen mit niedriger Bitrate und unnatürliche Hallschnitte. Der Songwriter Charlie Harding bemerkte geisterhafte Hintergrundgesänge und digitale Artefakte, die an eine MP3-Datei mit 64 kbit/s erinnern, was wahrscheinlich auf KI-Modelle zurückzuführen ist, die mit minderwertigen, unlizenzierten MP3-Dateien trainiert wurden. KI-Musikdetektoren gaben eine Wahrscheinlichkeit von 20 bis 30 Prozent für eine Beteiligung von KI an, während KI-Bild- und Textdetektoren das Coverartwork, einen Jubelbeitrag und die Songtexte mit hoher Sicherheit als KI-generiert einstuften. Die Texte selbst werden als logischer Unsinn mit einfachen AA-, BB-Reimschemata und unbeholfenem Vortrag beschrieben. Bei Live-Auftritten war zu sehen, wie Fenix Lippen synchronisierte und darum kämpfte, den Stimmumfang und den Akzent zu reproduzieren, wobei seine echte Stimme im Mix leise gehalten wurde. Fenix bestreitet die Behauptungen und führt Unterschiede auf Gesangsverarbeitung wie Autotune zurück, aber Experten widersprechen dem und weisen darauf hin, dass Autotune den Tonumfang nicht erweitern oder einen Akzent hinzufügen kann. Einige argumentieren, dass die schlechte Qualität des Songs darauf hindeutet, dass er mit einem minderwertigen KI-Modell erstellt wurde, da ausgefeiltere Modelle solche Artefakte verbessert haben. Fenix hat Pro-Tools-Sitzungsdateien geteilt, aber das beweist nicht die Authentizität, und ohne Originalaufnahmen könnten die Vorwürfe bestehen bleiben.
Quelle: The Verge — Original
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