Suno will KI-Musik mit Wasserzeichen legitimieren
Suno Inc.
Google/DeepMind
Suno, eine der wichtigsten Quellen für KI-generierte Musik, plant, allen Audio-Ausgaben Wasserzeichen hinzuzufügen und die Richtlinien an die neuen Branchenstandards anzupassen. Das Unternehmen hofft, dass Plattformen so KI-Inhalte erkennen und verwalten können, auch wenn dieser Ansatz Grenzen hat und das breitere Problem der ungekennzeichneten KI-Musik nicht lösen wird.
Suno, eine der aktivsten Quellen für KI-generierte Musik, hat in einem Blogbeitrag angekündigt, dass es allen Audio-Ausgaben seiner Modelle Wasserzeichen hinzufügen und seine Richtlinien an die sich entwickelnden Branchenstandards für die Kennzeichnung von KI-Inhalten anpassen wird. CEO Mikey Shulman erklärte, dass dies notwendig sei, um diesen Standards gerecht zu werden, und die Wasserzeichen würden als unsichtbare Codes in der Wellenform eingebettet, die von trainierten Systemen erkannt werden können, sodass Partner Betrug und Missbrauch bekämpfen können. Shulman gab nicht an, ob Suno eine eigene Lösung oder ein fertiges System wie Googles SynthID verwenden wird, das Google kürzlich zu lizenzieren begann und von dem behauptet wird, es habe 60.000 Jahre Audio aus seinen Gemini-Modellen und über 100 Milliarden Bilder und Videos gekennzeichnet. Die Technologie gilt als langlebig, manipulationssicher und qualitätsneutral, aber kein System ist perfekt. Wenn Wasserzeichen entfernt werden, könnten alle zuvor erzeugten Titel ihre KI-Kennzeichnung verlieren. Darüber hinaus könnten andere Plattformen und offene Modelle weiterhin ungekennzeichnete KI-Musik erzeugen, was eine größere Herausforderung für die Kennzeichnung von KI-Inhalten darstellt.
Quelle: Ars Technica —
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