RegulierungMediengenerierung 🇩🇪 03.08.2026 01:01

Zu viele KI-Beiträge: So will LinkedIn gegen „KI-Slop“ vorgehen

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LinkedIn führt eine neue Funktion ein, mit der Nutzer Beiträge melden können, die ihrer Meinung nach mit KI erstellt wurden. Dies ist Teil mehrerer Maßnahmen gegen „KI-Slop“, also generative KI-Inhalte von geringer Qualität. Die Funktion wird schrittweise eingeführt, ein Termin für Deutschland steht noch nicht fest.
LinkedIn führt eine neue Meldefunktion ein, mit der Nutzer Beiträge kennzeichnen können, bei denen sie den Verdacht haben, dass sie mit künstlicher Intelligenz erstellt wurden. Hari Srinivasan, Senior Product Manager bei LinkedIn, kündigte die Funktion in einem eigenen Beitrag an und beschrieb sie als eine von mehreren Maßnahmen im Kampf gegen sogenannten 'AI-Slop' – qualitativ minderwertige Inhalte, die durch generative KI erzeugt werden. Die Funktion wird schrittweise ausgerollt, eine Verfügbarkeit in Deutschland ist noch nicht festgelegt. LinkedIn wird mit KI-generierten Beiträgen überschwemmt; laut einer Umfrage von Yougov und der Macromedia University sind 13 Prozent der Erwachsenen in Deutschland auf der Plattform aktiv, ein Drittel davon täglich. Eine Analyse des KI-Detektors Pangram, der Beiträge auf LinkedIn, X und Reddit untersuchte, ergab, dass 41 Prozent der LinkedIn-Beiträge mit mehr als 250 Wörtern vollständig KI-generiert waren – der höchste Anteil unter allen untersuchten Plattformen. Auch bei kürzeren Beiträgen führt LinkedIn mit 30 Prozent KI-generierten Inhalten. Um dem entgegenzuwirken, ermöglicht LinkedIn es den Nutzern, verdächtige Beiträge über das Drei-Punkte-Menü des Beitrags zu melden. Die neue Meldefunktion soll bestehenden Systemen helfen, KI-generierten Text besser zu erkennen und seltener anzuzeigen. Darüber hinaus sollen LinkedIns eigene KI-Funktionen zum Verfassen von Beiträgen weniger eingreifen, wobei Srinivasan sich auf 'Korrekturlesen' statt 'Verbessern' bezieht, um die individuelle Stimme des Verfassers zu erhalten.
Quelle: t3n — Original
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