Time Magazine zeigt KI-Bots separate Markdown-Seiten mit eingebetteten Anzeigen
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Das Time Magazine hat damit begonnen, auf seiner Website Werbung anzuzeigen, die nur für KI-Crawler wie ClaudeBot, OAI-SearchBot oder PerplexityBot sichtbar ist. Die Anzeigen sind in eine Markdown-Version der Website eingebettet und zielen darauf ab, die Antworten von KI-Chatbots zu beeinflussen. Die ersten Kampagnen stammen von Ally Bank und dem Project Management Institute.
Das Time Magazine hat damit begonnen, Anzeigen nur für KI-Crawler wie ClaudeBot, OAI-SearchBot oder PerplexityBot zu schalten, wie der freiberufliche Entwickler Vincent Schmalbach entdeckte. Die Anzeigen, zum Beispiel von der Ally Bank, sind in der Markdown-Version der Website eingebettet und wie ein FAQ mit "Fakten" über die Bank geschrieben, ähnlich wie mögliche Nutzeranfragen an KI-Assistenten. Wie Digiday berichtet, handelt es sich dabei um eine der ersten Publisher-Kampagnen, die gezielt auf KI-Agenten abzielen. Google-Bots und reguläre Nutzer sehen die HTML-Version ohne die Anzeigen, während KI-Bots die Markdown-Version mit den Anzeigen erhalten. Die Hoffnung ist, dass KI-Systeme die Inhalte ungefiltert in ihre Antworten übernehmen. Jonah Goodhart, CEO der Agentur Mobian, erklärt, dass die Beeinflussung von ChatGPT eine massive Wirkung haben könnte, mehr als jede einzelne Kampagne. Time platziert die Anzeigen hauptsächlich in zeitlosen Inhalten wie der Liste "Best Inventions of 2025" und einem Artikel über "Top 100 Content Creators". Erste Werbetreibende sind die Ally Bank und das Project Management Institute. Laut Cloudflare-Daten sind mittlerweile über 50 Prozent des gesamten Internetverkehrs nicht menschlich, wobei 52 Prozent der Crawler-Anfragen im Juni 2026 KI-Training dienten. Eine Studie von Similarweb zeigt, dass der Anteil der Google-Suchen mit KI-Übersichten innerhalb eines Jahres von 15 auf fast 45 Prozent gestiegen ist.
Quelle: Heise online —
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