Schlangenroboter suchten nach Erdbeben in Venezuela unter Trümmern nach Überlebenden
Университет Карнеги-Меллон
Nach der doppelten Erdbebenkatastrophe in Venezuela wurden Schlangenroboter eingesetzt, um in eingestürzten Gebäuden nach Überlebenden zu suchen. Die von der Carnegie Mellon University entwickelten Roboter konnten sich durch enge Räume zwängen, die für Retter und Ausrüstung unzugänglich waren, und erweiterten so die visuelle Reichweite der Rettungskräfte.
Nach dem Doppelbeben in Venezuela am 24. Juni, bei dem über 5.000 Menschen ums Leben kamen und 16.740 verletzt wurden, wurden Schlangenroboter zur Suche nach Überlebenden in den Trümmern eingesetzt. Die von Howie Chosets Team im Biorobotics Lab der Carnegie Mellon University entwickelten vier Fuß langen modularen Roboter konnten über einen Videospiel-Controller und einen Laptop gesteuert werden. Die autonome Software der Roboter koordiniert die Körpersegmente für die Fortbewegung, sodass sie in enge Räume vordringen können. Diese Technologie wurde erstmals nach dem Erdbeben in Mexiko-Stadt 2017 bei der Suche und Rettung getestet.
Quelle: Ars Technica —
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