Roboter haben das Internet verschlungen, während wir schliefen. Und das ist keine Metapher
Anthropic
OpenAI
Google/DeepMind
Amazon/AWS
Moonshot AI
Ein Entwickler der Spendendatenbank PatronView entdeckte, dass über 99 Prozent des Traffics seiner Website nicht menschlich ist: Von 1,28 Millionen ausgelieferten Seiten wurden weniger als sechstausend von echten Menschen angesehen. Die Analyse zeigt ein alarmierendes Verhältnis von KI-Crawler-Anfragen zu menschlichen Besuchen, wobei Anthropics Claude-SearchBot in einer Woche über 420.000 Seiten abrief, aber nur 12 Besucher schickte. Die Nachricht behandelt auch einen ähnlichen Fall mit der Filmdatenbank The Numbers, die durch Bot-Traffic offline genommen wurde, und diskutiert die breiteren Auswirkungen auf Web-Traffic, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Content-Authentizität und den Aufstieg von KI-generierten Inhalten.
Ein Entwickler der Spendendatenbank PatronView stellte fest, dass 99 % der Besucher der Website keine Menschen sind: Von 1,28 Millionen ausgelieferten Seiten wurden weniger als sechstausend von Menschen betrachtet. Er berechnete, dass auf jede von einem Menschen gesehene Seite etwa 214 Downloads kommen, die niemand je sieht. Die Website erlebte an einem Tag einen Sturm von 3,6 Millionen Anfragen von 361.844 eindeutigen IP-Adressen, hauptsächlich aus China, wobei viele Bots Cloudflares Captcha umgingen. Seine Lösung bestand darin, ganze Länder am Rand zu blockieren, was den Zustrom reduzierte. Der Artikel führt eine wichtige Kennzahl ein: wie viele Seiten ein Bot pro Besucher herunterlädt, den er zurückschickt. Für Anthropics Claude-SearchBot betrug das Verhältnis in einer Woche 42.680 Seiten zu 12 Besuchern. Ähnliche Probleme betrafen The Numbers, eine von Bruce Nash gegründete Filmdatenbank, die eine Woche lang offline war und nach gezielten Scraping-Versuchen deutlich reduziert zurückkehrte. Die Website war ein Ziel für Händler auf Vorhersagemärkten, die frühe Kassendaten suchten. Der Artikel merkt auch an, dass Googles KI-Übersichten in 43 % der Suchen erscheinen, die Klickraten um ein Drittel senken und den Anteil der Null-Klick-Suchen auf über 60 % treiben. Verleger überdenken Vereinbarungen mit Google, und ein deutsches Gericht entschied, dass Google für falsche Aussagen in seinen KI-Übersichten verantwortlich ist. Die Herkunft von Inhalten wird wichtig, mit Standards wie C2PA, aber die Umsetzung ist uneinheitlich. Websites wehren sich mit Firewall-Regeln und sogar einer Schriftart namens ShieldFont, die Menschen und Bots unterschiedlichen Text zeigt. Der Artikel schließt mit einer Warnung vor KI-gesteuerten Cyberangriffen und zitiert einen Anthropic-Bericht, wonach eine staatlich unterstützte Gruppe sein Codierungswerkzeug nutzte, um etwa 30 Organisationen anzugreifen, wobei die KI 80–90 % der Arbeit übernahm.
Quelle: Habr — хаб ИИ —
Original
