RegulierungGeschäft & Markt 🇷🇺 31.07.2026 08:02

Richterin zweifelt an Beweisen für Gefährlichkeit von Anthropic-Technologien im Konflikt mit dem Pentagon

AnthropicAnthropic
Eine US-Bundesrichterin hat Zweifel an der Rechtmäßigkeit des von der Trump-Administration verhängten Verbots für staatliche Behörden geäußert, Technologien von Anthropic einzusetzen. Richterin Rita Lin wies auf die unzureichenden Beweise der Regierung hin, einschließlich der Argumente, dass das Unternehmen seine KI-Modelle möglicherweise abschalten könnte.
Ein Bundesgericht in den USA hat Zweifel an der Entscheidung der Regierung von Donald Trump geäußert, Anthropic als Risiko für die Lieferkette einzustufen und Bundesbehörden die Nutzung ihrer Technologien zu verbieten. Richterin Rita Lin erklärte, die vorgelegten Beweise seien nicht ausreichend, um diese Position zu bestätigen. Der Konflikt entstand, nachdem Anthropic sich geweigert hatte, den Einsatz seiner KI-Modelle für Massenüberwachung und Entscheidungen über den Einsatz von tödlicher Waffengewalt zu gestatten. Das Unternehmen begründete dies mit der noch nicht ausgereiften Technologie. Das Pentagon bestand darauf, dass ein privates Unternehmen nicht das Recht habe, im Rahmen des Gesetzes über die Verwendungszwecke militärischer Technologien zu bestimmen. Die Richterin kritisierte auch das Argument der Regierung, dass öffentliche Aussagen von Anthropic als Grundlage für ein Verbot dienen könnten, und sah darin einen gefährlichen Präzedenzfall. Zudem stellte die Richterin fest, dass es keine Beweise dafür gebe, dass Anthropic in der Lage sei, seine Modelle während militärischer Operationen zu verändern oder abzuschalten. Die Anhörung fand im Rahmen eines von zwei Klagen statt, die Anthropic im März gegen das Verteidigungsministerium eingereicht hatte. Die Richterin, die das Verbot zuvor vorläufig ausgesetzt hatte, entscheidet nun über die dauerhafte Gültigkeit dieser Entscheidung.
Quelle: 3DNews — Original
Unsere früheren Beiträge zu diesem Thema ↓
Aktuelle Nachrichten