OpenAI erklärt, warum die neue ChatGPT-Oberfläche verwirrend wurde und wie sie geändert wird
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OpenAI gab zu, dass die Oberfläche nach der Zusammenführung der ChatGPT- und Codex-Desktop-Apps zu komplex geworden ist. Präsident Greg Brockman sagte, die aktuelle Version sei vorübergehend und der Reiter „Work“ werde bis Ende des Jahres entfernt. Das Redesign erhöhte die Codex-Nutzer in wenigen Tagen von 5 auf 10 Millionen.
OpenAI hat eingeräumt, dass die neue Benutzeroberfläche nach der Zusammenlegung der Desktop-Apps ChatGPT und Codex für die Nutzer zu verwirrend geworden ist. Präsident Greg Brockman stimmte der Einschätzung eines Journalisten zu, dass die Oberfläche unbeholfen wirke. Er erklärte, das Unternehmen habe ursprünglich geplant, direkt zu einem Design ohne separate Registerkarten überzugehen, habe sich jedoch für eine schrittweise Einführung entschieden, um Nutzerfeedback zu sammeln. Langfristig sollen die Arbeitsfunktionen (Work) Teil von ChatGPT werden und kein separater Bereich mehr sein. Die Kritik entstand nach der Zusammenlegung von ChatGPT und Codex sowie der Einführung des Arbeitsmodus (Work mode). Nach Beschwerden aktualisierte OpenAI die Oberfläche durch die Hinzufügung separater Registerkarten für Chat und Arbeit sowie eines Menüs zum Wechseln zwischen ChatGPT und Codex, doch die Entwickler betrachten dies weiterhin als vorübergehende Lösung. Brockman merkte an, dass das umstrittene Redesign ein entscheidendes Ziel erreicht habe: Die Codex-Nutzerzahl sprang innerhalb weniger Tage nach dem Update von 5 auf 10 Millionen Nutzer. Er räumte ein, dass ein Teil des Wachstums auf die Integration mit ChatGPT zurückzuführen sei, dies aber ermöglicht habe, dass mehr Nutzer die Fähigkeiten von KI-Agenten erleben konnten. OpenAI plant, Agentenfunktionen der breiten Masse zugänglich zu machen und in das Standardszenario von ChatGPT zu integrieren, sodass Nutzer nicht mehr zwischen separaten Apps oder Modi wechseln müssen.
Quelle: 3DNews —
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