MSI stellt EdgeXpert MS-C931 auf Basis von NVIDIA DGX Spark vor: Ausführlicher Test eines kompakten KI-Supercomputers
NVIDIA
Micro-Star International (MSI)
Realtek
MediaTek
MSI hat den EdgeXpert MS-C931 vorgestellt, eine kompakte Version des NVIDIA DGX Spark (Projekt DIGITS), angetrieben durch den Grace Blackwell GB10 SoC, der bis zu 1000 TOPS in FP4 liefert. Das Gerät verfügt über 128 GB LPDDR5x, eine 4 TB NVMe SSD, 10GbE und optional einen 200GbE ConnectX-7 für Clustering. Der Test umfasst Leistungstests, Stromverbrauch und Fähigkeiten im Umgang mit großen Sprachmodellen.
MSI hat eine eigene Version des Desktop-KI-Supercomputers NVIDIA DGX Spark (ehemals Project DIGITS) unter der Bezeichnung MSI EdgeXpert MS-C931 auf den Markt gebracht. Das Gerät basiert auf dem System-on-a-Chip NVIDIA Grace Blackwell GB10, das 20 Arm-Kerne (10 Cortex-X925 und 10 Cortex-A725) sowie 6144 CUDA-Kerne umfasst und bis zu 1000 TOPS bei spärlichen FP4-Berechnungen und bis zu 32 Teraflops bei FP32 liefert. Der einheitliche LPDDR5x-8533-Speicher hat eine Kapazität von 128 Gigabyte, sodass Modelle mit bis zu 200 Milliarden Parametern ausgeführt und Modelle mit bis zu 70 Milliarden Parametern verfeinert werden können. Als Speicher dient eine 4-Terabyte-NVMe-SSD von Phison. Für die Konnektivität stehen 10GbE RJ45 auf Basis von Realtek RTL8127, Wi-Fi 7 (MediaTek MT7925), Bluetooth 5.3 und zwei QSFP56-Ports für 200GbE von NVIDIA Mellanox ConnectX-7 zur Verfügung, die es ermöglichen, mehrere Geräte zu einem Cluster zusammenzuschließen. Das Gehäuse mit den Abmessungen 150×150×58 Millimetern wiegt etwa 2,5 Kilogramm. Das Kühlsystem ist laut MSI um 15 Grad Celsius effizienter als die Referenzlösung, und die Positionierung der Wi-Fi-Antennen wurde im 6-Gigahertz-Bereich um 37 Prozent verbessert. Das Gerät läuft mit NVIDIA DGX OS auf Basis von Ubuntu 24.04.4 LTS. In Tests erreichte die Leistungsaufnahme unter KI-Last bis zu 180 Watt, die SoC-Temperatur bis zu 86 Grad Celsius. Die Geräuschentwicklung wird als gering und gleichmäßig beschrieben. Vorinstalliert sind die Dienstprogramme NVIDIA DGX Dashboard und AI Workbench. Der Hauptzweck ist die lokale Entwicklung, das Debuggen und die Optimierung von KI-Modellen, die Datenverarbeitung sowie Edge-KI-Lösungen (maschinelles Sehen, Spracherkennung, autonome Systeme) unter Wahrung der Vertraulichkeit.
Quelle: ServerNews —
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