Zwei unabhängige Beweise desselben Krypto-Problems zeigen, wie KI die Wissenschaft verändert
OpenAI
Zwei Forscher lösten fast gleichzeitig dasselbe offene Problem der Quantenkryptografie mithilfe von OpenAIs GPT-5.6 Sol Ultra. Der MIT-Doktorand Seyoon Ragavan und die Professoren Prabhanjan Ananth (University of California, Santa Barbara) und Amit Sahai (University of California, Los Angeles) reichten ihre Arbeiten nur drei Stunden auseinander bei arXiv.org ein. Der Fall wirft grundlegende Fragen zur wissenschaftlichen Anerkennung und zur Bedeutung unabhängiger Entdeckungen auf, wenn alle dasselbe KI-Modell verwenden.
Zwei unabhängige Beweise desselben Problems der Quantenkryptografie verdeutlichen, wie KI die Wissenschaft verändert. Der MIT-Doktorand Seyoon Ragavan und die Professoren Prabhanjan Ananth von der University of California, Santa Barbara, und Amit Sahai von der University of California, Los Angeles, reichten ihre Arbeiten innerhalb von drei Stunden nacheinander bei arXiv.org ein, wie Scientific American berichtet. Beide nutzten das Modell GPT-5.6 Sol Ultra von OpenAI, jedoch mit unterschiedlichen Methoden. Das Problem betraf die 'unklonbare Verschlüsselung', eine kryptografische Technik, die Quanteneigenschaften nutzt. Die Forscher erwägen nun, ihre Arbeiten zu vereinen. Dieser Fall wirft grundlegende Fragen auf: Wenn alle Forscher Zugang zu demselben KI-Modell haben, was gilt dann als unabhängige Entdeckung, und wem gebührt die Anerkennung? Ananth bemerkte, dass der erste Schritt, wenn jemand ein offenes Problem erwähnt, darin besteht, zu prüfen, ob GPT es lösen kann. Ragavan, ein Doktorand im dritten Jahr, sagte, sein Forschungsansatz habe sich im Vergleich zu vor zwei Monaten völlig verändert. Besonders in der Mathematik macht sich die Wirkung der KI-Fähigkeiten bemerkbar, wobei die Reaktionen von Begeisterung über neue Möglichkeiten bis hin zu Depression über den Verlust der Identität reichen.
Quelle: The Decoder (DE) —
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