ForschungAnwendungen 🇺🇸 27.07.2026 14:04

Google DeepMind stellt Gemini for Science vor: Eine Suite von KI-Werkzeugen für wissenschaftliche Entdeckungen

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Google DeepMind bringt Gemini for Science auf den Markt, eine Sammlung experimenteller KI-Werkzeuge, die darauf ausgelegt sind, wissenschaftliche Forschung zu beschleunigen. Sie umfasst drei Prototypen: Hypothesengenerierung, rechnerische Entdeckung und Literatursichtung. Die Werkzeuge werden bereits von Partnern wie BASF und Bayer Crop Science eingesetzt.
Google DeepMind hat Gemini for Science angekündigt – eine Sammlung experimenteller KI-Werkzeuge und Anwendungen, die darauf abzielen, den Umfang und die Präzision wissenschaftlicher Forschung zu erweitern. Der Ansatz basiert auf der Idee, dass eine neue Ära der Entdeckungen nicht durch hochspezialisierte Modelle, sondern durch universelle Agenten ermöglicht wird, die Wissenschaftler in verschiedensten Bereichen unterstützen können. Im Rahmen von Gemini for Science werden auf der Google Labs-Plattform drei Hauptprototypen vorgestellt. Hypothesis Generation, das auf Co-Scientist aufbaut, hilft bei der Generierung und Bewertung von Hypothesen, nutzt ein mehrstufiges System des „Ideen-Turniers“ und überprüft Behauptungen mit Quellenangaben. Computational Discovery, basierend auf AlphaEvolve und ERA, ermöglicht die parallele Generierung und Bewertung tausender Code-Varianten für Computerexperimente, wodurch sich die Testzeit von Monaten auf Minuten verkürzt; Anwendungsbeispiele umfassen die Vorhersage der Sonnenaktivität und die Epidemiologie. Literature Insights auf Basis von Google NotebookLM strukturiert wissenschaftliche Literatur in Tabellen mit anpassbaren Attributen und ermöglicht die Erstellung von Berichten, Folien, Infografiken, Audio- und Video-Übersichten. Der Zugang zu den Experimenten wird schrittweise geöffnet; eine Registrierung ist unter labs.google/science möglich. Diese Funktionen werden auch Unternehmenskunden über Google Cloud zur Verfügung gestellt: So nutzt BASF AlphaEvolve zur Optimierung von Lieferketten, Klarna zur Verbesserung von Machine-Learning-Modellen, und Daiichi Sankyo, Bayer Crop Science sowie nationale Labore der USA (im Rahmen der Genesis-Mission des US-Energieministeriums) setzen Co-Scientist ein, um die Forschung zu beschleunigen. Wissenschaftliche Artikel zu ERA und Co-Scientist wurden in Nature veröffentlicht. Zusätzlich wurde das Modul Science Skills eingeführt – eine spezialisierte Sammlung, die Daten aus über 30 großen Datenbanken der Biowissenschaften zusammenführt, darunter UniProt, AlphaFold Database, AlphaGenome API und InterPro. Mit Science Skills auf Agentenplattformen wie Google Antigravity können Forscher komplexe Arbeitsabläufe (strukturelle Bioinformatik, Genomanalysen) in Minuten statt Stunden durchführen. Google arbeitet mit mehr als 100 Instituten zusammen, darunter die Stanford University (Leberfibrose), das Imperial College London (Antimikrobielle Resistenzen) und das Francis Crick Institute, zur Validierung der Systeme. Zudem wurden Pilotprojekte mit den Konferenzen ICML, STOC und NeurIPS zur agentenbasierten Begutachtung und Validierung unter Verwendung des Paper Assistant Tool (PAT) und ScholarPeer ins Leben gerufen.
Quelle: Google DeepMind — Original
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