ChatGPT und Roblox drohen strengere EU-Regulierung als "sehr große Online-Plattformen"
OpenAI
Die Europäische Kommission wird ChatGPT und Roblox voraussichtlich bereits im August 2026 als "sehr große Online-Plattformen" im Sinne des EU-Gesetzes über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) einstufen, wie Bloomberg berichtet. Dieser Status gilt für Dienste mit über 45 Millionen monatlich aktiven Nutzern in der EU. OpenAI und Roblox müssen dann strengere Auflagen zur Inhaltsmoderation, Transparenzberichterstattung und Risikobewertung erfüllen sowie eine jährliche Aufsichtsgebühr von bis zu 0,05 Prozent des globalen Jahresgewinns zahlen.
Die Europäische Kommission bereitet sich darauf vor, ChatGPT und Roblox im Rahmen des Gesetzes über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) der EU als „sehr große Online-Plattformen“ einzustufen, wie Bloomberg unter Berufung auf Quellen berichtete. Diese Einstufung könnte bereits im August 2026 erfolgen. Die Bezeichnung gilt für Dienste mit mehr als 45 Millionen monatlich aktiven Nutzern in der EU. Sobald sie als solche eingestuft sind, müssen OpenAI und Roblox strengere Regeln zur Moderation illegaler und schädlicher Inhalte befolgen, regelmäßige Transparenzberichte veröffentlichen und Pläne zur Identifizierung und Minderung von Risiken vorlegen. Sie werden zudem verpflichtet, eine jährliche Aufsichtsgebühr an die Europäische Kommission zu zahlen, die von der Nutzerzahl abhängt, aber 0,05 % des weltweiten Gewinns des Unternehmens aus dem vorangegangenen Geschäftsjahr nicht überschreiten darf. Zu den derzeitigen sehr großen Online-Plattformen gehören Amazon, TikTok, Wikipedia, YouTube, Facebook*, Instagram*, LinkedIn und Zalando. Verstöße gegen den DSA können mit Geldbußen von bis zu 6 % des weltweiten Jahresumsatzes eines Unternehmens geahndet werden.
Quelle: vc.ru —
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