US-Finanzministerium droht mit Sanktionen wegen chinesischer KI, während Nvidia-CEO offene Modelle verteidigt
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Der US-Finanzminister erklärte, dass die Regierung Sanktionen gegen chinesische KI-Modelle wegen möglichen geistigen Eigentumsdiebstahls erwägt. Nvidia-CEO Jensen Huang antwortete, dass man keine Angst vor chinesischen offenen Modellen haben solle, da diese lediglich die Nachfrage nach Chips und Rechenzentren erhöhen.
Der US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, die Regierung prüfe chinesische KI-Modelle auf Verstöße gegen geistige Eigentumsrechte und erwäge Sanktionen, wobei er auf gefundene „Wasserzeichen“ amerikanischer Unternehmen verwies. Kurz darauf sagte Nvidia-Chef Jensen Huang im Interview mit Axios, chinesische Modelle stellten keine Bedrohung dar, sondern man müsse die Kampagnen zu ihrem Verbot fürchten. Er betonte, dass Modelle wie Kimi K3 von Moonshot AI hervorragend seien und genutzt werden sollten, und bezeichnete das Szenario einer Verdrängung amerikanischer Unternehmen als unmöglich. Kimi K3 ist ein Modell mit 2,8 Billionen Parametern, das Claude Fable 5 und GPT-5.6 Sol im Frontend-Coding sowie Opus 4.8 in der Textauswertung übertrifft, bei einem um 40 Prozent niedrigeren Preis – was einen Ausverkauf der Nvidia-Aktien auslöste. Huang erklärte, der Markt habe im Januar die Auswirkungen von DeepSeek falsch verstanden und liege auch jetzt falsch: Billige und offene Modelle zögen mehr Nutzer an, was die Nachfrage nach Rechenleistung erhöhe. Er forderte Anthropic zudem auf, den Zugang zu ihrem Cybermodell Claude Mythos für alle zu öffnen, und wies darauf hin, dass es bereits den Teilnehmern des Konsortiums Project Glasswing zur Verfügung stehe, zu dem auch Nvidia gehört. Bezüglich der Vorwürfe der Destillation sagte Huang, das Lernen von anderen Quellen sei die Grundlage von Intelligenz, und man müsse für konkrete Verstöße bestrafen, nicht Modelle generell verbieten.
Quelle: Habr — хаб ИИ —
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