RegulierungGeschäft & Markt 🇷🇺 03.08.2026 10:01

US-Unternehmen könnten durch Verbot chinesischer KI-Modelle 12 Milliarden Dollar Mehrkosten tragen

NVIDIANVIDIA
Ein Verbot chinesischer Open-Source-KI-Modelle könnte US-Unternehmen jährlich bis zu 12 Milliarden Dollar kosten, so ein Professor des Georgia Institute of Technology. Die Schätzung basiert auf Nutzungsdaten von OpenRouter und wurde auf den Unternehmenssektor hochgerechnet. Experten, darunter Jensen Huang von Nvidia, sprechen sich gegen ein solches Verbot aus.
Chinesische Open-Source-KI-Modelle gelten als äußerst kosteneffizient und ziehen nicht nur Nutzer in China, sondern auch amerikanische Unternehmen an. Die US-Behörden sehen diese Abhängigkeit ungern, doch ein Verbot chinesischer Modelle könnte amerikanische Unternehmen zwischen drei und zwölf Milliarden Dollar pro Jahr kosten. Daniel Yue, außerordentlicher Professor am Georgia Institute of Technology, stützte seine Schätzungen auf Daten des amerikanischen Open-Source-KI-Modell-Aggregators OpenRouter und analysierte Token-Nutzung sowie Zugriffsgebühren vom 21. bis 27. Juli. Er berechnete, dass eine erzwungene Umstellung auf teurere amerikanische proprietäre Alternativen die Nutzerkosten um jährlich zwei Milliarden Dollar erhöhen würde, und extrapolierte dies auf den gesamten US-Unternehmenssektor. Der Professor weist darauf hin, dass die verfügbaren Daten nicht ausreichen, um die Abhängigkeit amerikanischer Unternehmen von chinesischen Open-Source-Modellen vollständig zu bewerten, weshalb die Schätzungen Näherungswerte sind. Amerikanische Experten, darunter Nvidia-Gründer Jensen Huang, haben sich gegen ein mögliches Verbot ausgesprochen.
Quelle: 3DNews — Original
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