Texas stoppt neue Rechenzentren und verlangt Audits
Google/DeepMind
Microsoft
Gouverneur Greg Abbott ordnete aufgrund der Belastung des Stromnetzes Audits für alle neuen Rechenzentrumsprojekte in Texas an. Die Interconnection-Warteschlange von ERCOT ist auf 474 Gigawatt angestiegen, wobei 90 Prozent davon auf Rechenzentren entfallen, was die Zuverlässigkeit des Netzes gefährdet.
Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, hat angekündigt, dass alle neuen Rechenzentrumsprojekte Audits durch die Public Utility Commission of Texas (PUCT) und den Electric Reliability Council of Texas (ERCOT) durchlaufen müssen. Diese Entscheidung fällt, da die Warteschlange für Netzanschlüsse bei ERCOT dramatisch gewachsen ist – von 233 Gigawatt im Januar auf 474 Gigawatt innerhalb von sechs Monaten. Etwa 90 Prozent der neuen Anschlussanfragen entfallen dabei auf Rechenzentren. Die Warteschlange repräsentiert nun mehr als das Fünffache der gesamten Spitzennachfrage von ERCOT, was Bedenken hinsichtlich einer Überlastung des Stromnetzes aufwirft. Obwohl Texas durch seine Erdgas-, Wind- und Solarenergie-Ressourcen Rechenzentrumsbetreiber wie Google und Microsoft angezogen hat, sind die steigenden Strompreise zu einem Problem geworden. Abbott hatte zuvor eine freiwillige Umfrage versucht, doch die meisten Entwickler reagierten nicht, was nun zu den verpflichtenden Audits führte. Die Audits erfassen Informationen zu Strom- und Wasserbedarf, Lärmminderung, Lichtsteuerung, Steueranreizen und Eigentumsverhältnissen. Das Ergebnis könnte den Status von Texas als Mekka für Rechenzentren beeinflussen.
Quelle: TechCrunch AI —
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