Sticker-Schock: Führungskräfte überdenken KI-Strategie aufgrund steigender Kosten
Anthropic
OpenAI
GitHub
Unternehmensführer sind schockiert über die steigenden KI-Kosten, da die nutzungsabhängige Abrechnung die Pauschalgebühren ersetzt. Eine Umfrage von KPMG ergab, dass 29 Prozent der Führungskräfte Schwierigkeiten haben, die Betriebskosten zu verstehen, und fast die Hälfte ihre Implementierungen überdenkt. Ein Open-Source-Tool eines Netflix-Ingenieurs reduziert derweil redundante Eingaben, um Token-Kosten zu sparen.
Eine Umfrage von KPMG unter mehr als 2.000 Führungskräften in 20 Ländern ergab, dass 29 Prozent Probleme haben, die Betriebskosten bei der Skalierung von Unternehmens-KI-Implementierungen zu verstehen, und fast die Hälfte der Unternehmen die Einführungsphasen neu plant, wenn die Kosten den erwarteten Nutzen übersteigen. Anbieter wie Anthropic, OpenAI und GitHub sind von Flatrate-Abonnements auf eine nutzungsabhängige Abrechnung pro Token umgestiegen, was zu Abrechnungsschocks führt. Die Forschungsanalysten von Gartner haben darauf hingewiesen, dass die Kosten für KI-gestütztes Programmieren pro Entwickler bis 2028 das weltweite Durchschnittsgehalt übersteigen könnten, insbesondere in Niedriglohnregionen. Ein von einem Netflix-Ingenieur entwickeltes Open-Source-Tool kürzt redundante Eingaben (wie Datenbankschemata und Protokolle), die an große Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) gesendet werden, und spart den Nutzern Hunderttausende von Dollar an Tokengebühren. Das Tool verwendet sogenannte „Squasher“, um unnötige Ausführlichkeit vor der Übermittlung zu entfernen.
Quelle: The Register AI/ML —
Original
