Keine Steam Machine erforderlich: SteamOS 3.8 auf Standard-PCs getestet
Valve
SteamOS 3.8 unterstützt offiziell PCs mit AMD-Grafik. Tests zeigen, dass es auf Standard-Hardware wie der RX 9060 XT und dem Ryzen AI Max+ 395 installiert werden kann und in vielen Spielen eine Leistung bietet, die mit Windows vergleichbar oder besser ist. Allerdings ist ein Steam-Konto erforderlich und die Software-Installationsmöglichkeiten im Desktop-Modus sind begrenzt.
Valves SteamOS 3.8 unterstützt jetzt offiziell die Installation auf jedem PC oder Handheld mit AMD-Grafik, wodurch Valve-Hardware wie die Steam Machine nicht mehr erforderlich ist. Tests auf zwei AMD-Systemen – einer RX 9060 XT und einem Ryzen AI Max+ 395 – zeigten, dass SteamOS schnell bootet und die Ersteinrichtung, einschließlich Sprachauswahl, Zeitzone und Steam-Anmeldung per QR-Code, nur Sekunden dauert, sodass es sich eher wie eine Konsole anfühlt als echte Konsolen. Allerdings ist ein Steam-Konto für den ersten Start obligatorisch, und Spiele müssen bei Steam gekauft werden. Leistungsbenchmarks in Cyberpunk 2077 zeigten unter SteamOS leicht höhere FPS als unter Windows auf demselben System (103 gegenüber 96 FPS), obwohl die Medianunterschiede bei vielen Tests ohne Raytracing bei etwa 2 Prozent lagen. Mit Raytracing sinkt die Linux-Leistung leicht, und für Nvidia- oder Intel-GPUs kann die Leistung aufgrund der Treiber um bis zu 20 Prozent schlechter sein. SteamOS wird offiziell weiterhin nur für AMD-Grafik unterstützt. Der Desktop-Modus verwendet KDE Plasma mit Wayland, aber die Softwareinstallation ist auf Flatpak beschränkt, und das System ist unveränderlich, was dauerhafte Änderungen auf Systemebene verhindert. Trotz dieser Einschränkungen ermöglicht SteamOS, einen PC einfach in eine Spielkonsole zu verwandeln und synchronisiert Spielstände nahtlos über Geräte hinweg.
Quelle: Heise online —
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