OpenAI entwickelt neue Modellfamilie 'Astra' für stunden- oder tagelange Aufgaben
OpenAI
OpenAI entwickelt eine neue KI-Modellfamilie mit dem Arbeitstitel 'Astra', die für langwierige Aufgaben durch Koordination mehrerer Agenten konzipiert ist. CEO Sam Altman hat Astra politischen Entscheidungsträgern in Washington D.C. vorgestellt. Die Modelle befinden sich in der Testphase und sollen voraussichtlich die ersten sein, die ein geplantes Prüfverfahren der US-Regierung durchlaufen. Diese Entwicklung steht im Einklang mit OpenAIs Ziel, KI-Systeme zu schaffen, die über Stunden oder Tage an Problemen arbeiten.
OpenAI arbeitet an einer neuen Modellfamilie mit dem Arbeitstitel „Astra“, die deutlich leistungsfähiger für langwierige Aufgaben sein soll als bisherige Modelle. CEO Sam Altman hat Astra diese Woche Politikern und Regulierungsbehörden in Washington, D.C. vorgeführt und dabei die Fähigkeit hervorgehoben, dass mehrere Agenten über längere Zeiträume zusammenarbeiten können, um schwierige Probleme zu lösen, mit potenziellen Anwendungen in komplexen Projekten und fortgeschrittener Mathematik. Laut The Information wird Astra eine neue Modellklasse neben den bestehenden Familien Sol, Terra und Luna bilden, und es ist noch nicht entschieden, ob sie als GPT-6 oder als Variante wie GPT 5.7 erscheinen wird. Die Modelle befinden sich bereits in der Testphase und sollen voraussichtlich die ersten sein, die das geplante neue Rahmenwerk der Trump-Administration durchlaufen, das verlangt, dass KI-Modelle vor der öffentlichen Veröffentlichung der Bundesregierung vorgelegt werden. Der Bericht erwähnt das Risiko der Fehlereskalation in langwierigen Arbeitsabläufen und die Herausforderung der Selbstkorrektur, die derzeitige Schwächen von agentischen Systemen sind. OpenAI strebt auch an, einen Bericht zu veröffentlichen, der zeigt, wie seine fortschrittlichste KI zehn zuvor ungelöste mathematische Probleme löst, und hat Ziele, bis März 2028 einen vollständig autonomen KI-Forscher und bis September ein KI-System mit den Fähigkeiten eines Forschungspraktikanten zu entwickeln. Chefwissenschaftler Jakub Pachocki erklärte im offiziellen Podcast, dass OpenAI Modelle bauen möchte, die langfristig planen, denken und experimentieren können, was erheblich mehr Rechenleistung erfordert.
Quelle: The Decoder (DE) —
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