Pioniere der KI plädieren trotz Sicherheitsbedenken für offene Modelle
World Labs
Auf der Ai4-Konferenz sprachen sich Geoffrey Hinton, Fei-Fei Li und Andrew Ng für Offenheit in der KI-Entwicklung aus, trotz wachsender Sicherheitsbedenken. Sie warnten davor, dass einige wenige große Unternehmen den Fortschritt kontrollieren, waren sich jedoch uneinig darüber, wie offen die Modelle sein sollten.
Auf der Ai4-Konferenz in Las Vegas sprachen sich der Nobelpreisträger Geoffrey Hinton, die CEO von World Labs, Fei-Fei Li, und der Mitbegründer von Coursera, Andrew Ng, für die Offenheit von KI aus. Ng argumentierte gegen Gatekeeper und förderte Offenheit sowie mehrere Anbieter, um Wettbewerb und Zugang zu gewährleisten. Hinton unterschied zwischen Open-Source-Software und offenen Gewichtsmodellen und äußerte Bedenken, dass letztere missbraucht werden könnten, räumte jedoch ein, dass der Kampf verloren sei und offene Gewichtsmodelle bleiben würden. Ng sorgte sich um die Wettbewerbsfähigkeit und wies darauf hin, dass billigere chinesische offene Gewichtsmodelle die Entwicklungsländer beeinflussen könnten, und forderte amerikanische Open-Source-KI. Li warnte vor einer Dichotomie von vollständiger Offenheit versus Geschlossenheit und plädierte für Nuancen, wobei sie Beispiele wie die Kernphysik und das Humangenomprojekt anführte, bei denen verschiedene Ebenen unterschiedliche Grade an Offenheit aufweisen. Alle drei waren sich einig, dass eine gewisse Regulierung notwendig sei, wobei Hinton betonte, dass die Entwicklung von KI in Richtung Unterstützung der Menschen gelenkt werden müsse.
Quelle: TechCrunch AI —
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