Geschäft & MarktHardware & Inferenz 🇷🇺 24.07.2026 12:02

KI-Boom wird teurer: Zinsen für Kredite zum Bau von Rechenzentren steigen

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Steigende Schulden aus der KI-Infrastruktur treiben die Kreditkosten in die Höhe. Meta wird Anleihen mit über 7 % Verzinsung für ein 12 Milliarden Dollar teures Rechenzentrum in Texas begeben, 0,4 Prozentpunkte mehr als im Oktober. Der Anstieg spiegelt die wachsende Besorgnis der Kreditgeber über Rückzahlungsrisiken wider.
Meta Platforms finanziert den Bau eines Rechenzentrums in Texas über eine Zweckgesellschaft im Besitz von BlackRock, die eigene Anleihen begeben wird. Die Anleihen werden voraussichtlich einen Zinssatz von über 7 % aufweisen, etwa 0,4 Prozentpunkte höher als im vergangenen Oktober, als Meta auf ähnliche Weise 27 Milliarden Dollar für ein weiteres Rechenzentrum aufnahm. Das neue Projekt erfordert eine Finanzierung in Höhe von 12 Milliarden Dollar und wird fast 1 GW Rechenleistung liefern. Der höhere Zinssatz bedeutet für Meta zusätzliche jährliche Kosten in Höhe von mehreren zehn Millionen Dollar. 80 % der Anteile des neuen Rechenzentrums wird die Zweckgesellschaft Sopaipilla halten, während Meta die restlichen 20 % besitzt. Die Anleihen werden 2028 fällig und sind durch 20-jährige Leasingzahlungen von Meta ab 2028 besichert. Meta kann den Leasingvertrag alle vier Jahre verlängern oder gegen eine Strafgebühr kündigen. Falls die Baukosten überschritten werden, darf Meta das Budget um bis zu 5 % erhöhen. Verzögert sich der Bau um mehr als 18 Monate, kann Meta ohne Ausgleich aussteigen. Anthropic hat kürzlich 35 Milliarden Dollar aufgebracht, besichert durch Grafikprozessoren und Garantien von Broadcom, was zeigt, dass der Trend zur Auslagerung finanzieller Verantwortung nicht auf Meta beschränkt ist. Die Anleihen von Sopaipilla erhielten von S&P ein A+-Rating, eine Stufe unter Metas Kreditrating von AA-.
Quelle: 3DNews — Original
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