Jensen Huangs Koalition für offene KI-Gewichte verdoppelt sich an einem Tag – Google schließt sich an, aber Amazon und Anthropic schweigen
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Jensen Huangs offener Brief 'Open Weights and American AI Leadership' sammelte in weniger als einem Tag 50 Unterzeichner, nachdem es zunächst 25 waren. Google unterstützte die Initiative offiziell, während Amazon und Anthropic sich enthielten. Anthropic gab keine offizielle Antwort, und sein Mitarbeiter Julian Shrittweiser kritisierte den Brief.
Einen Tag nach der Veröffentlichung von Jensens Huang's Brief „Open Weights and American AI Leadership“ hat sich die Anzahl der Unterzeichner verdoppelt – von 25 auf 50. Google-Chef Sundar Pichai erklärte, dass das Unternehmen Open Source seit langem unterstütze und offene Gewichte von Gemma veröffentliche. Demis Hassabis merkte an, dass Gemma über 300 Millionen Mal heruntergeladen wurde, und zählte die Open-Source-Projekte von DeepMind auf: JAX, Transformer und AlphaFold. Allerdings schlug Hassabis auch ein standardisierendes Framework vor, das seiner Aussage nach die verantwortungsvolle Bereitstellung sowohl offener als auch proprietärer Modelle unterstützt – was faktisch nicht auf seine jüngste Idee einer Branchenorganisation nach dem Vorbild der Financial Industry Regulatory Authority (FINRA) verzichtet. Amazon und Anthropic haben den Brief bislang nicht unterzeichnet, obwohl Amazon der größte Investor von Anthropic ist. Statt einer offiziellen Stellungnahme von Anthropic äußerte sich auf Twitter (soziale Plattform, ehemals Twitter) deren Mitarbeiter Julian Schrittwieser, der Huang sarkastisch zu seinem Glauben an Open Source beglückwünschte und ungeduldig auf die Offenlegung von CUDA und GPU-Treibern sowie Windows und Office wartete. Mitbegründer von Coursera, Andrew Ng, antwortete, dass jeder das Recht habe, seinen Code geschlossen zu halten; Probleme begännen erst, wenn jemand andere daran hindere, sich zu öffnen. Investor Bill Gurley bemerkte, dass Anthropic endlich das eigentliche Problem der Offenheit anerkenne – es konkurriere mit der eigenen Wirtschaftlichkeit. Parallel dazu fiel Nutzern auf, dass Andrej Karpathy die Erwähnung von Anthropic aus seinem Profil auf X (soziale Plattform, ehemals Twitter) entfernt hatte, was Gerüchte über seinen Weggang auslöste; er dementierte diese jedoch und bezeichnete sie als „seltsame Desinformation“. Vor diesem Hintergrund erhöhten Anthropic und OpenAI laut CNBC im zweiten Quartal ihre Ausgaben für Bundeslobbyarbeit auf Rekordniveau, und im Kongress wurde ein Gesetzesentwurf für einen Notausschalter für KI-Modelle eingebracht, der faktisch die Möglichkeiten offener Gewichte einschränkt.
Quelle: Habr — хаб ИИ —
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