FlightAware zieht Klage gegen Kalshi zurück; Mistral expandiert als KI- und Server-Dienstleister
Mistral
FlightAware hat seine Klage gegen die US-Wettaustauschplattform Kalshi über Märkte zur Vorhersage von Flugverspätungen zurückgezogen, nur einen Tag nach der Einreichung. In Europa verlagert sich das französische KI-Labor Mistral von einem Modellentwickler zu einem KI-Infrastrukturanbieter, der Rechenleistung auf eigenen Servern anbietet und Open-Weight-Modelle von Dritten hostet. Amazon Game Studios verlässt den MMO-Bereich und übergibt den Betrieb von Throne and Liberty sowie Lost Ark an andere Unternehmen.
Der Flugdatendienst FlightAware hat seine Klage gegen die US-Wettbörse Kalshi zurückgezogen, die er Anfang dieser Woche eingereicht hatte. Die Klage war eine Reaktion darauf, dass Kalshi Wetten auf Flugverspätungen und -stornierungen anbot und dabei ohne Zustimmung Daten von FlightAware nutzte und FlightAware als Datenquelle nannte. Der Markt hat diese Verweise inzwischen entfernt und verlinkt nun nur noch auf FlightAware. In Europa kündigte das französische KI-Unternehmen Mistral drei strategische Schritte an: den Aufbau eigener Rechenkapazitäten in Europa mit Zusagen großer Unternehmen und Institutionen, die Möglichkeit für Kunden, zu wählen, wo KI-Anfragen verarbeitet werden, um digitale Souveränität zu gewährleisten, sowie die Erweiterung seiner Plattform zur Bereitstellung offener Gewichtsmodelle von anderen Entwicklern, beginnend mit einem chinesischen KI-Modell. Amazon Game Studios stellt zwei große Online-Spiele ein: New World: Aeternum wird Anfang 2027 eingestellt, während Throne and Liberty im Westen und Lost Ark im Westen an andere Betreiber übergeben werden. Amazon konzentriert sich nun auf Cloud-Gaming und Partyspiele.
Quelle: Heise online —
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