KI-Sicherheit 🇷🇺 31.07.2026 21:20

ESET: Schadsoftware nutzt KI direkt während Angriffen

Google/DeepMindGoogle/DeepMind
ESET berichtet über die Zunahme von Cyberbedrohungen mit KI und über neue Angriffsvektoren, wie die Schadsoftware PromptSpy, die Google Gemini zur Anpassung an Geräte nutzt. Phishing mit QR-Codes hat Rekordniveaus erreicht, und die Aktivität von Ransomware geht weiter, obwohl Opfer seltener Lösegeld zahlen.
In der ersten Hälfte des Jahres 2026 analysierte ESET fast 900.000 KI-Fähigkeiten und identifizierte Zehntausende verdächtige sowie Tausende schädliche Exemplare. KI beginnt, innerhalb von Schadsoftware eingesetzt zu werden: Die Android-Anwendung PromptSpy nutzt Google Gemini, um Benutzeroberflächenelemente zu interpretieren und sich an Geräte anzupassen, ohne auf fest programmiertes Verhalten angewiesen zu sein. Die Social-Engineering-Methode ClickFix, die gefälschte Fehlermeldungen verwendet, verbreitete sich auf Hilfeseiten, Browsererweiterungen und Cloud-Authentifizierungsskripte, und die Anzahl der Erkennungen dieses Vektors verdoppelte sich. Phishing mit QR-Codes (Quishing) erreichte Rekordniveau, da Angreifer das Vertrauen in schwarz-weiße Quadrate ausnutzen, um Prüfungen zu umgehen. Die Aktivität von Ransomware-Software hält an, und ESET dokumentierte über 100 EDR-Killer, die darauf abzielen, Sicherheitsmaßnahmen zu deaktivieren. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Opfer, die Lösegeld zahlen, was auf Fortschritte bei den Schutzmaßnahmen hinweist.
Quelle: 3DNews — Original
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