Geschäft & MarktHardware & Inferenz 🇷🇺 05.08.2026 05:02

AMD-Serverumsatz verdoppelt sich, Gesamtumsatz steigt im zweiten Quartal um 50 Prozent

AMD meldete einen Anstieg der Server-Segment-Umsätze um 107 Prozent und einen Anstieg des Gesamtumsatzes um 50 Prozent auf einen Rekordwert von 11,5 Milliarden US-Dollar im Quartal. Das Rechenzentrumsgeschäft des Unternehmens macht inzwischen 58 Prozent des Gesamtumsatzes aus, angetrieben durch die starke Nachfrage nach Instinct-Beschleunigern und EPYC-Prozessoren.
AMDs Ergebnisse des zweiten Quartals zeigten eine dramatische Beschleunigung im Servergeschäft, wobei der Umsatz im Jahresvergleich um 107 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar stieg und nun 58 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht. Dieses Wachstum wurde durch eine starke Nachfrage sowohl nach Instinct-GPU-Beschleunigern als auch nach EPYC-Server-CPUs beflügelt. Finanzvorständin Jean Hu betonte, dass der Serverumsatz im fünften Quartal in Folge Rekorde aufstellte, wobei die Segmente Cloud und Unternehmen jeweils um über 70 Prozent wuchsen. Der Umsatz des Kundensegments stieg dank Ryzen-Prozessoren um 23 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar, während der Gaming-Umsatz aufgrund geringerer Verkäufe von Semi-Custom-Konsolenchips um 31 Prozent fiel. Auf GAAP-Basis stieg der operative Gewinn um 1585 Prozent auf 1,99 Milliarden Dollar, und der Nettogewinn legte um 163 Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar zu, wobei der Gewinn pro Aktie von 1,38 Dollar die Analystenerwartungen übertraf. Trotz der positiven Ergebnisse fielen die AMD-Aktien nach Börsenschluss um 8,82 Prozent, da einige Analysten eine stärkere Prognose erwartet hatten; das Unternehmen prognostizierte für das laufende Quartal einen Umsatz von 13 Milliarden Dollar, über der Konsensschätzung von 12,52 Milliarden Dollar. CEO Lisa Su hob die Halbleitermarktprognose für 2028 auf 2 Billionen Dollar an, wovon 1,4 Billionen Dollar auf KI-GPU-Beschleuniger entfallen, und erwartet, dass sich der Serverumsatz bis 2027 mehr als verdoppeln wird, wobei der Server-CPU-Umsatz im nächsten Jahr um über 70 Prozent wachsen soll. Die Investitionsausgaben stiegen von 282 Millionen Dollar im Vorjahr auf 808 Millionen Dollar. Su merkte außerdem an, dass der PC-Markt in der zweiten Jahreshälfte aufgrund steigender Speicher- und Komponentenkosten voraussichtlich schwächer werden wird.
Quelle: 3DNews — Original
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