Anwendungen 🇩🇪 15.08.2026 19:04

Team-Tools selbst bauen: So funktioniert Vibe-Coding mit Claude Code

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Vibe-Coding hat sich von einem Nischenbegriff zu einer gängigen Arbeitsmethode entwickelt, bei der man in natürlicher Sprache beschreibt, was ein Tool tun soll, und ein KI-Agent wie Claude Code von Anthropic es baut. Dieser Ansatz hilft Teams, interne Tools ohne Programmierung zu erstellen, hat aber Grenzen für kritische Systeme, und ein Online-Kurs von t3n PRO lehrt die praktische Anwendung.
Vibe-Coding, bei dem man ein Tool in natürlicher Sprache beschreibt und ein KI-Agent wie Claude Code von Anthropic es baut, hat sich zu einer weit verbreiteten Arbeitsmethode entwickelt. Statt selbst zu programmieren, erhält man ein lauffähiges, klickbares Tool im Browser, das man Schritt für Schritt verfeinern kann. Viele Teams verwalten Status oder Prioritäten noch in einer Excel-Tabelle, die als Übergangslösung gedacht war, während die IT-Abteilung keine Kapazitäten hat und eine externe Entwicklung wirtschaftlich nicht tragbar ist; fertige SaaS-Lösungen decken oft nur einen Teil der Anforderungen ab. Vibe-Coding kann diese Lücke füllen. Teamleiter und Betriebsteams nutzen es zum Beispiel für ein Board, in dem Kollegen wöchentlich selbst ihren Status eintragen, und fehlende Filter oder Eingabeformulare können per Anweisung ergänzt werden, ohne Code zu schreiben. Freelancer und kleine Marketingteams bauen Kampagnen-Tracker oder Kundentools, für die sich ein SaaS-Abonnement nicht lohnt. Die Grenzen sind jedoch klar: Für geschäftskritische Systeme und komplexe Integrationen bleibt ein Entwicklungsteam die bessere Wahl, wie der Erfinder von Claude Code anmerkt. Sicherheitsforscher haben Schwachstellen aufgezeigt, die für selbstgebaute Tools mit Datenbankanbindungen relevant sind, und unpräzise Beschreibungen führen zu unpräzisen Ergebnissen. Der Online-Kurs „Vibe-Coding mit Claude Code: Eigene Tools und Dashboards für Ihr Team" von t3n PRO am 18. August 2026 lehrt, wie man ein Tool von der Beschreibung bis zur lauffähigen Version erstellt, Funktionen hinzufügt und es mit einer echten Datenbank live schaltet, sodass das Team über einen Link darauf zugreifen und selbst Daten eingeben kann. Der Kurs wird von Hendrik Hemken geleitet, dem Gründer der Beratungsfirma Beyond7, der sich auf die Integration von KI-Workflows in Unternehmen konzentriert. Der Kurs dauert von 10 bis 12 Uhr, kostet 149 Euro (für t3n-PRO-Abonnenten kostenlos) und beinhaltet eine Aufzeichnung und Präsentation. Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich, aber etwas Erfahrung mit KI-Chatbots wie Claude oder ChatGPT ist hilfreich.
Quelle: t3n — Original
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