Fusionen & ÜbernahmenAgenten 🇺🇸 27.07.2026 02:02

Warum Cognition Poke kaufte: KI-Persönlichkeit wird zum Wettbewerbsvorteil

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Cognition, der Entwickler der KI für die Entwicklung Devin, hat das Startup Poke übernommen, das einen freundlichen KI-Assistenten entwickelt, für eine Summe im „niedrigen neunstelligen Bereich“. Der Deal wird die Interaktion von Poke mit den technischen Fähigkeiten von Devin kombinieren, um den Assistenten eher wie einen Kollegen und nicht wie ein Werkzeug wirken zu lassen.
Das in Kalifornien ansässige Startup The Interaction Company, Entwickler des KI-Assistenten Poke, der als gesprächiger Begleiter konzipiert ist, wurde von Cognition übernommen, dem Unternehmen hinter dem KI-Coding-Agenten Devin. Der Deal liegt im niedrigen neunstelligen Bereich (mehrere hundert Millionen Dollar). Poke zeichnet sich durch seinen lockeren Ton, die Verwendung von Slang und Humor aus, was es von typischen Tools abhebt. Laut Marvin von Hagen, Mitgründer von The Interaction Company, bevorzugen Menschen Kollegen mit Persönlichkeit gegenüber „Robotern“. Cognition plant, Pokes Interaktionsmodell auf Devin anzuwenden, sodass dieser nicht als Software, sondern als permanenter Kollege wahrgenommen wird. Cognition-Mitgründer Scott Wu merkte an, dass das Poke-Team einen Agenten geschaffen habe, den die Nutzer lieben: Er sei proaktiv, kenne den Nutzer und sei angenehm im Umgang. Poke, das im März 2026 gestartet wurde, kommuniziert über iMessage, SMS, Telegram oder WhatsApp und erledigt Aufgaben in den Bereichen Reisen, Gesundheit, Finanzen, Planung und Bildung. In den letzten drei Monaten haben Nutzer über 100 Millionen Nachrichten gesendet. Trotz Hunderttausender Nutzer war das Projekt aufgrund hoher Betriebskosten unrentabel. Im Juni wurde Poke der erste KI-Agent, der für die Nutzung auf der Apple Messages for Business-Plattform zugelassen wurde. Poke wird bis Ende des Jahres wie gewohnt weiterbetrieben, und die Integration beginnt im nächsten Jahr: Poke wird für bestimmte Aufgaben das neueste SWE-1.7-Modell von Cognition nutzen, mit einer möglichen vollständigen Fusion der Produkte. In Zukunft könnte Poke mehrere Devin-Sitzungen koordinieren, während Devin sich Aufgaben über Sitzungen hinweg merken könnte, was es zu einem „permanenten Kollegen“ machen würde.
Quelle: TechCrunch AI — Original
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