Usbekistan erhöht Ausgaben für industrielle Digitalisierung und KI-Infrastruktur
ГК Softline
Usbekistan erhöht die staatliche Finanzierung für Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Automatisierung in der Industrie, einschließlich 50 Millionen US-Dollar für Supercomputer im Jahr 2025 und einer Verdoppelung auf 100 Millionen US-Dollar im Jahr 2026. Staatsunternehmen stehen strengeren Anforderungen gegenüber, Management-Systeme einzuführen. Softline berichtet, dass die Strategie darauf abzielt, Planung, Produktion und Daten für Kosten- und Effizienzgewinne zu integrieren.
Usbekistan treibt die Digitalisierung seiner Industrie voran und verschärft gleichzeitig die Anforderungen an staatliche Unternehmen, indem die Einführung von Managementsystemen und die Senkung der Kosten verpflichtend werden, wie Vertreter von Softline gegenüber CNews berichteten. Der Staatshaushalt stellt jährlich 100 Milliarden Soum für Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Automatisierungstechnologien in Unternehmen bereit. Im Jahr 2025 fließen 50 Millionen Dollar in den Kauf von 16 Supercomputern für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz, wobei die Mittel 2026 voraussichtlich auf 100 Millionen Dollar erhöht werden. Die Strategie ‚Digitales Usbekistan – 2030‘ sieht 2,5 Milliarden Dollar für den Ausbau der IT-Infrastruktur vor. Das ‚Zentrum für die Vierte Industrielle Revolution‘ zielt darauf ab, 200 Millionen Dollar an Krediten und Zuschüssen von internationalen Finanzinstitutionen für Industrie-4.0-Technologien wie Robotik, das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) und intelligente Fabriken zu gewinnen. In der Fertigung ist die Digitalisierung an administrative Anforderungen gekoppelt, wodurch digitale Projekte Teil der managerialen Verantwortung werden. Die chemische Industrie hat eine adressierte Strategie, um die Produktion mindestens zu verdoppeln und bis 2030 Exporte in Höhe von 1 Milliarde Dollar zu erreichen. Die Leichtindustrie strebt bis 2026 ein Produktionsvolumen von 147 Billionen Soum und ausländische Investitionen in Höhe von 2,2 Milliarden Dollar an. Digitale Lösungen sind unerlässlich für die Steuerung von Produktion, Kosten, Qualität und Kapazitätsauslastung. Ilkhom Begmatov, regionaler Vertreter von Softline in Usbekistan, betont, dass das Kernproblem darin besteht, Planung, Produktion, Buchhaltung, Ausrüstung und Daten in einem einheitlichen, beherrschbaren Schema zu verknüpfen. Im Öl- und Gassektor verlagert sich der Fokus auf das digitale Management von Exploration und Bohrarbeiten. Für 2026 sind 30 neue vielversprechende Standorte geplant, die an Usbekneftegaz für geologische Erkundung mit modernen Technologien und 2D-/3D-seismischer Modellierung übergeben werden sollen. Das zentralisierte digitale Bohrungsmanagementsystem soll die Bohrzeit um bis zu 45 Prozent und die Baukosten um bis zu 35 Prozent senken, wobei es sich hierbei um prognostizierte Effekte handelt, die noch nicht erreicht sind. Dies erhöht die Einstiegshürde für Lieferanten, die ihre Produkte in die Produktion integrieren und den wirtschaftlichen Nutzen nachweisen müssen.
Quelle: CNews —
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